7. Dezember


Foto: CreAtions2007, Lizenz

Alle Jahre wieder … wird gewichtelt.

Das letzte Mal, dass ich am Wichteln teilgenommen habe, dachte ich nur:
Hoffentlich kriege ich keine Spülmaschinentabs geschenkt!
Ja, ich weiß: Einem geschenkten Gaul … usw. und wenigstens sind die nützlich… Aber nur wenn man eine Spülmaschine überhaupt besitzt!
Ich griff in den großen Sack und … puhhh … Glück gehabt!
Ich ergatterte  ein Comicheft: Garfield.
Damit war ich ganz zufrieden. Das war dann doch netter als diese komische Fingerpuppe, die mein Nachbar ans Tageslicht befördert hatte …oder eben die Spülmaschinentabs, die ein Mädchen neben mir erwichtelt hatte. Sie freute sich aber über die Tabs.
Woher dieser merkwürdige  Brauch kommt, weiß ich leider auch nicht.
Aber die Regeln sind ziemlich simpel.
Man legt vorher fest, welche Personen am Wichteln  teilnehmen und wie teuer die Geschenke sein sollen.  Fünf oder zehn Euro genügen meistens.  Es geht ja mehr um die Idee. Jeder zieht los und besorgt ein Geschenk. Bei einer gemeinsamen Feier  steckt man dann alle Geschenke in einen Sack und jeder darf eines herausziehen.
Man kann natürlich auch vorher geheim auslosen, wer wen beschenkt.
Es gibt sogar eine Internetseite, die sich nur ums Wichteln dreht.
Die entdeckt man ganz leicht, wenn man bei  „Google“ „Wichtel“ eingibt. ;-)
Da kann man sich sogar einen Wichtelmanager herunterladen.
Auch bei Facebook gibt es so einen Wichtelmanager: den Wichtel-O-Mat.
Man gibt die E-Mail-Adressen seiner Freunde an und der Wichtel-O-Mat  überrnimmt die Auslosung.

Wer gerade in der Situation ist und nicht weiß, was er in den Sack stecken soll:
Auch hier gibt es zahlreiche Internetseiten:
Wie wäre es zum Beispiel mit einem Siegerpokal, in den man den Namen des Beschenkten eingravieren kann? Oder wie wäre es mit einer echten Sternschnuppe für schlappe 29,95 Euro. Jeder Meteoritenstein ist ein echtes Unikat. Dieses romantische Geschenk kann man sich natürlich auch für den Valentinstag aufheben.Wer von solchen Geschenken nichts hält-
Hier sind ein paar Inspirationen:
Die üblichen Verdächtigen:
Schokolade, Seife, Parfum, Kerzen, Stifte, Karten, Kalender, Haarschmuck, Ohrringe,  kleine Bücher, Krawatten, Schlüsselanhänger, Tasse, Tee usw.
Die Nützlichen:
Zahnbürste, Klobürste, Tempos (weihnachtlich bedruckt oder nach Zimt duftend),  (Zehen-)Socken,  Gewürze, USB-Stick usw. … (Spülmaschinentabs?)
(Tipp: Nützliche Geschenke sind weniger langweilig, wenn sie in einem bunten oder lustigen Outfit daherkommen!)

Also ob mit oder ohne Wichtel: Viel Spaß beim Schenken!

 

Von Kathrin Kreusel

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