Karlsruher Meisterklassen
Wintersemester 2009/10

KLAIVER
 
 

Peter Lang

Di | 24. bis
Do | 26. November 2009

12.00-18.00 Uhr
Schloss Gottesaue, Zimmer 103

Kursinhalt:

  • Beschäftigung mit ausgewählter Klavierliteratur und ihrem geistigen Umfeld.
  • Förderung des rationalen und intuitiven Verstehens der Musik und des zu seiner Umsetzung erforderlichen manuellen Könnens. Das ideale Ziel der interpretierenden Bemühungen sei, dasjenige, was der Komponist schon ausgesprochen hat, aus sich selbst zu entwickeln.

„Was ist in der Kunst das Höchste? Das, was auch in allen andren Manifestazionen des Lebens das Höchste ist: die selbstbewußte Freiheit des Geistes. Nicht bloß ein Musikstück, das in der Fülle jenes Selbstbewußtseins komponiert worden, sondern auch der bloße Vortrag desselben kann als das künstlerisch Höchste betrachtet werden, wenn uns daraus jener wundersame Unendlichkeitshauch anweht, der unmittelbar bekundet, daß der Exekutant mit dem Componisten auf derselben freien Geisteshöhe steht, daß er ebenfalls ein Freier ist.“
(Heinrich Heine, 1843)

Teilnehmer:
Studierende der Hochschule für Musik Karlsruhe.
Zuhörer sind willkommen.

Teilnahmebedingungen:
Das vollständig ausgefüllte Anmeldeformular ist bis zum 6.11.2009 im Rektorat einzureichen.

Anmeldeschluss: 6. November 2009

   

Peter Lang wurde 1946 in Lambach (Österreich) geboren und von 1951 bis 1969 von seinem Vater, dem Organisten und Chordirektor Hermann Lang, sowie von Kurt Neumüller, Friedrich Gulda, Géza Anda, Bernhard Paumgartner, Kurt Overhoff und Gerhard Wimberger musikalisch ausgebildet. 1955 gab er bereits eigene Konzerte, seit 1965 spielte er bei den Salzburger Festspielen, ab 1970 in den USA und ab 1980 im Fernen Osten. Er musizierte weltweit unter anderem mit den Wiener Philharmonikern, den Wiener Symphonikern, mit der Camerata Academica Salzburg, mit dem Berliner Sinfonie- Orchester, den Münchner Philharmonikern, dem SWF-Orchester, den Bamberger Symphonikern, dem Gulbenkian Orchester Lissabon, dem Litauischen Kammerorchester, dem Tokyo Philharmonic Orchestra und dem NHK-Orchester. Kammermusik verbindet ihn mit Ruggiero Ricci, mit dem Ensemble Wien-Berlin und vielen anderen Künstlern. Bei den Salzburger Mozart-Wochen arbeitete er zusammen mit Claudio Abbado, Kiri te Kanawa und Walter Levin. Von 1969 bis 1975 war er als „Artist-in-residence“ in den USA tätig, 1978 wurde er an das Mozarteum in Salzburg berufen. Von 1983 bis 2003 war er Mitglied des Kuratoriums der Internationalen Stiftung Mozarteum Salzburg, wo er unter anderem Vorsitzender des Ausschusses für Mozarts Originalinstrumente war. 1985 gründete er die interdisziplinären „Musikalischen Akademien“ zugunsten des Stipendienfonds des Mozarteums, deren Leiter er bis 1995 war. Von 1988 bis 1991 leitete er in der Nach folge Rolf Liebermanns die Internationale Sommerakademie Mozarteum. Etwa seit 2003 intensiviert Peter Lang seine eigene künstlerische Tätigkeit, die er gern mit seinen weltweiten Verpflichtungen als Dozent im Rahmen von Meisterklassen und Juror zahlreicher
internationaler Wettbewerbe verbindet.

mehr: http://peter.lang.at

   

 

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Verantwortliche Dozentin und Ansprechpartnerin:
Ulrike Meyer | E-Mail: meyer@hfm-karlsruhe.de

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
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