Veranstaltungsinformationen

Do | 14. Mai 2009
Kammerkonzert
 

Schloss Gottesaue
Velte-Saal
19.30 Uhr

 

Kulturfonds Baden e. V.
Klassik im Schloss

Benefizkonzert des Kulturfonds Baden e. V. zum Gedenken an Rainer Koch zugunsten Studierender und Absolventen der Hochschule für Musik Karlsruhe

Eintritt: 15 € / erm. 7 € (Studenten, Schüler, Schwerbehinderte)
Vorverkauf:
Musikhaus Schlaile, Kaiserstr. 175, 0721/23000
Kartenreservierungen:
Kulturfonds Baden e.V. Tel. 0721/9483154
Veranstaltung des Kulturfonds Baden e. V.

     
Programm   Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847)

Allegro brillant op. 92

Andreas Tarde und Adrian Brendle
(PIANO DUO CON BRIO), Klavier
(SpardaPreCollege,
Klasse Prof. Sontraud Speidel)

Edvard Grieg (1843-1907)

Sonate für Violoncello und Klavier a-Moll op. 36

1. Allegro agitato

Jonas Vischi, Violoncello
(Klasse Prof. Martin Ostertag)
Andrej Jussow, Klavier
(Klasse Prof. Sontraud Speidel)

 

Mili Balakirew (1837-1910)

"Islamey"
Orientalische Fantasie

Frank Düpree, Klavier
(SpardaPreCollege,
Klasse Prof. Sontraud Speidel)

Pause

Johannes Brahms (1833-1897)
aus: Walzer op. 39

Nr. 1 H-Dur
Nr. 4 e-Moll
Nr. 6 Cis-Dur
Nr. 11 h-Moll
Nr. 14 a-Moll
Nr. 15 A-Dur

Andreas Tarde und Adrian Brendle
(PIANO DUO CON BRIO), Klavier

Robert Schumann (1810-1856)

Sonate a-Moll op. 105

Mit leidenschaftlichem Ausdruck
Allegretto
Lebhaft

Christian Kim Sitzmann, Violine (Klasse Prof. Josef Rissin)
Nelson Coutinho, Klavier
(Klasse Prof. Peter Eicher)

George Gershwin (1898-1937)

Rhapsody in Blue

Frank Düpree, Klavier

Biografien   Adrian Brendle wurde am 21.09.1990 in Karlsruhe geboren. Seinen ersten Klavierunterricht erhielt er im Alter von sechs Jahren bei Noriko Ishikawa. Seit 2004 unterrichtet ihn Prof. Sontraud Speidel. Mit dem Wintersemester 2006 wurde er außerdem Vorschüler an der Musikhochschule Karlsruhe. Dort besucht er auch das PreCollege. Ab 1999 gewann er als Klaviersolist, im Duo Klavier vierhändig, Klavier/Geige, Klavier/Horn sowie Klavier/Klarinette zahlreiche Preise beim Wettbewerb „Jugend musiziert” auf Regional- und Landesebene, auf Bundesebene 2007 einen 2. Preis in der Kategorie Duo Klavier/Klarinette sowie ebenfalls einen 2. Preis für Klavier solo im Jahr 2008. Auch im Klavierduo mit Andreas Tarde ist Adrian Brendle Bundespreisträger. Beim 3. Bachwettbewerb in Köthen gewann er 2003 den Sonderpreis für die beste Interpretation zweier Menuette von Friedrich Gottlob Fleischer sowie einen Förderpreis. Noch im selben Jahr wurde ihm beim Gaggenauer Musikwettbewerb das höchste Prädikat „Mit hervorragendem Erfolg teilgenommen“ verliehen. In zwei Wettbewerben des Piano-Podiums Karlsruhe erreichte er 2005 und 2007 jeweils die höchste Förderstufe, nachdem er 2004 bereits mit dem Angela-Rosewich-Gedächtnispreis ausgezeichnet worden war. 2008 gewann er den 1. Preis seiner Altersgruppe beim „Robert-Schumann-Wettbewerb für junge Pianisten” in Zwickau. Er konzertiert regelmäßig als Solopianist und im Duo mit Andreas Tarde, mit dem zusammen er 2008 beim Dr. Büttner-Wettbewerb der Musikhochschule Karlsruhe mit einem Förderpreis ausgezeichnet wurde, beim Wettbewerb des Tonkünstlerverbandes BW mit einem 1. Preis. Meisterkurse bei Prof. Sontraud Speidel, Prof. Bruno Canino, Prof. Robert Bowman sowie Prof. Ralf Gothóni ergänzten seine bisherige Ausbildung.

Andreas Tarde, geb. am 16.09.1991 in Rastatt, erhielt seinen ersten Klavierunterricht 1997 noch vor der Einschulung. Seit 2003 ist er Klavierschüler von Prof. Sontraud Speidel. Seinen ersten Geigenunterricht erhielt er 1999. Seit 2000 unterrichtet ihn Frau Dora Entcheva-Heinen im Fach Violine, seit 2007 auch im Fach Viola. Von 2002-2006 bekam Andreas Tarde Unterricht in Musiktheorie und Kompositionslehre bei Frau Ursula Euteneuer- Rohrer. Seit Juli 2006 unterrichtete ihn Jeannot Heinen im Fach Dirigieren. Andreas Tarde erhielt Preise bei verschiedenen Klavierwettbewerben, darunter zahlreiche Preise beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ sowie zwei 1. Preise beim Stuttgarter Matthaes-Klavierwettbewerb und zwei 1. Preise beim Tonkünstlerverbands-Jugendwettbewerb. Außerdem erhielt er beim Béla Bartók-Klavierwettbewerb und Wolfgang Hofmann-Klavierwettbewerb des Pianopodiums Karlsruhe jeweils die höchste Förderstufe. Im Juni 2006 erhielt er den Förderpreis des Förderkreises Musikforum Hohenwettersbach e.V. Beim Dr. Büttner-Klavierwettbewerb 2008 der Hochschule für Musik Karlsruhe erhielt er in der Kategorie „Klavier vierhändig“ mit Adrian Brendle einen Förderpreis. 2009 erhielt er den Angela-Rosewich-Gedächtnispreis des Piano-Podiums Karlsruhe e.V. Andreas Tarde hatte zahlreiche Auftritte im In- und Ausland, darunter in Venedig, Ischia, Wien, Luxemburg, Namur (Belgien), Burgas (Bulgarien), Lübeck, Dresden, Hamburg, Weimar, Stuttgart, Pforzheim, Baden- Baden, Karlsruhe, Bad Herrenalb, Ludwigsburg und Rastatt. Er konzertiert regelmäßig solistisch sowie im Duo mit Adrian Brendle („DUO CON BRIO“). Am 7.11.2004 gab er sein Debüt als Solist mit Orchester mit Joseph Haydns Klavierkonzert D-Dur und eigenen Kadenzen in Baden- Baden. Unter der Leitung der Korrespondenzen Baden- Baden e.V. spielte er das Konzert am 22.05.05 mit dem Nationaljugendsymphonieorchester Burgas und am 20.11.05 unter der Leitung des Piano-Podiums Karlsruhe e. V. mit dem Kammerorchester Karlsruhe. Am 5.11.2006 gab er sein Debüt als Dirigent mit der Streichergruppe „pizzicato“ in Baden-Baden. Andreas Tarde war Teilnehmer bei Meisterkursen von Prof. Ralf Gothóni, Prof. Robert Bowman und Prof. Sontraud Speidel. Seit dem Sommersemester 2005 ist er Jungstudent im Fach Klavier an der Hochschule für Musik Karlsruhe bei Prof. Sontraud Speidel. Im November 2006 wurde Andreas Tarde in das Sparda PreCollege an der Hochschule für Musik Karlsruhe aufgenommen.

Das „PIANO DUO CON BRIO” besteht seit 2005, ist Bundespreisträger bei „Jugend musiziert” und hat schon viele Konzertauftritte absolviert, zum Beispiel in Stuttgart, Ludwigsburg, Karlsruhe, Hamburg und Wien. Beim Dr. Büttner Wettbewerb der Musikhochschule Karlsruhe wurde das Duo 2008 mit einem Förderpreis ausgezeichnet, beim Wettbewerb des Tonkünstlerverbandes BW mit einem 1. Preis.

Jonas Vischi, geboren am 19.12.1988, erhielt seinen ersten Cellounterricht mit vier Jahren bei M. Grüner. Ab 1998 war er Schüler von E. Kostyak an der Musikakademie Basel und ab 2003 Vorschüler, seit 2008 ordentlicher Studierender an der Hochschule für Musik Karlsruhe bei Prof. Martin Ostertag. Jonas Vischi erhielt als Solist wie auch in verschiedenen Kammermusikformationen erste Bundespreise beim Wettbewerb „Jugend musiziert“. Zudem erspielte er den Klassikpreis des WDR und war Stipendiat der Deutschen Stiftung Musikleben. 2005 erhielt er mit seinem „Quartett animé“ den Eduard-Söring-Preis. Jonas Vischi war Stimmführer des Bundesjugendorchesters und spielt derzeit in der „Jungen Deutschen Philharmonie“. Als Solist begeisterte er mit dem Tripelkonzert von Ludwig van Beethoven, dem Doppelkonzert von Johannes Brahms, den Rokoko-Variationen von Peter Tschaikowsky und dem Cellokonzert von Aram Khachaturian. Jonas Vischi spielt auf einem Violoncello von D. Tecchler der Landessammlung Baden-Württemberg.

Der in Kiew geborene Pianist Andrej Jussow ist erster Preisträger mehrerer internationaler Wettbewerbe wie dem ‘Steinway-Wettbewerb’ (Hamburg, 1995), ‘Forum International de Musique’ (Paris, 1997), ‘Concours de Piano’ (Andorra, 1997), ‘Josef-Dichler-Wettbewerb’ (Wien, 1998), Bundeswettbewerb ‘Jugend musiziert’ (Köln, 1999), ‘Kulturfonds Baden 2004’ und dem ‘Heinrich-Vetter-Preis 2006’. Weitere Auszeichnungen erhielt er beim ‘Robert-Schumann-Wettbewerb für junge Pianisten’ in Zwickau (1998) sowie beim 9. ‘Concorso pianistico internationale per giovani pianisti’ in Rom (1998). Im Alter von nur 13 Jahren wurde Andrej als Jungstudent in die Klasse von Prof. Evgeni Koroliov an der Staatlichen Hochschule für Musik in Hamburg aufgenommen. Weitere Anregungen erhielt er von Martha Argerich und Lylia Zilberstein. Darüber hinaus besuchte er Meisterkurse bei renommierten Professoren wie Lazar Berman, Halina Czerny-Stefanska, Karl-Heinz Kämmerling und Rudolf Kehrer. Seine Chopin-Interpretationen konnte er bei Prof. Evgeni Malinin vertiefen, einem Schüler von Heinrich Neuhaus. Dies fand Anerkennung durch den 2. Preis beim ‘6. Europäischen Frédéric-Chopin-Klavierwettbewerb’ in Darmstadt (1999). Andrej Jussow konzertierte als Solist mit verschiedenen Orchestern unter der Leitung von Mirosław Jacek Błaszczyk, Michael Davis, Frank Düpree, Bernhard Epstein, Vladimir Kozhuhar, Alejo Pérez Pouillieux, Robert Stehli, Alexander Sumski, Sebastian Tewinkel und Jörg-Peter Weigle. Seine Konzerttätigkeit führte den Pianisten in den letzten Jahren durch Deutschland, Frankreich, Holland, Israel, Italien, Österreich und Polen. Mit großem Erfolg trat er auch beim Klavierfestival Ruhr, dem internationalen Steinway-Festival in Hamburg, dem Negev-Festival in Israel, dem Musikfestival Ellwangen, der Mommenta Münsterland, dem Internationalen Musikfest Dietzenbach, den Hamburg-Proms Konzerten sowie den Ludwigsburger Schlossfestspielen auf. Feste Kammermusikpartner von Andrej Jussow sind mittlerweile sein Bruder, der Geiger Alex Jussow, der Cellist Benedict Klöckner sowie das delian::quartett mit Adrian Pinzaru und Andreas Moscho, Violinen, Aida-Carmen Soanea, Viola und Romain Garioud, Violoncello. Derzeit studiert Andrej Jussow Klavier in der Solistenklasse der Hochschule für Musik in Karlsruhe bei Frau Prof. Sontraud Speidel und ist zudem auch als ihr Assistent tätig. Zusätzlich studiert er noch Kammermusik bei Prof. Michael Uhde, Prof. Markus Stange und Prof. Albrecht Breuninger. Bislang hat er zwei CDs mit Werken von Frederic Chopin, Joseph Haydn, Robert Schumann und Franz Liszt für das Berliner Label CONCENTUS RECORDS eingespielt. Im Oktober 2008 erhielt Andrej von der Stadt Karlsruhe in Anerkennung seiner künstlerischen Leistung das ‘Karlsruher Kulturstipendium’ sowie das Stipendium der L-Bank Musikstiftung. Im Jahr 2009 darf Andrej die begehrte Auszeichnung des ‘Kulturfonds Baden’ in Empfang nehmen und ist gleichzeitig für den ‘Europäischen Kulturpreis’ nominiert. In der laufenden Spielzeit ist der Künstler mehrfach mit dem 1. Klavierkonzert in fis-Moll von Sergei Rachmaninoff in der Originalversion von 1891 zu hören, u. a. mit dem Orchestre National de Montpellier im Salle Berlioz (CORUM de Montpellier) und im kommenden Jahr 2010 mit den Stuttgarter Philharmonikern unter ihrem Chefdirigenten Gabriel Feltz im Beethovensaal der Stuttgarter Liederhalle. Des Weiteren gastierte er mit der Camerata Suevica unter Alexander Sumski mit dem Doppelkonzert von Felix Mendelssohn-Bartholdy in Venedig und trat im Dezember 2008 auch im Opernhaus von Tirana auf. Im Mai 2010 wird Andrej Jussow mit der Thüringen Philharmonie und dem Klavierkonzert von Edvard Grieg in Gotha zu hören sein.

Frank Düpree wurde am 6. Dezember 1991 in Rastatt geboren. Seine Eltern erkannten bereits sehr früh sein großes Interesse an der Musik und schenkten ihm bereits im Alter von drei Jahren sein erstes Instrument, ein Schlagzeug. Mit fünf Jahren erhielt er den ersten Klavierunterricht bei Roswitha Rieger. Seit 1998 unterrichtet ihn Sontraud Speidel, Konzertpianistin und Professorin für Klavier an der Staatlichen Hochschule für Musik in Karlsruhe, zunächst privat, und später ab dem Sommersemester 2002 als Schüler der Vorklasse für besonders begabte Kinder. Als Vorschüler besucht Frank Düpree seitdem verschiedene Klassen der Hochschule für Musik Karlsruhe. Für das Wintersemester 2004/05 wurde Frank Düpree als bundesweit einziger Vorschüler im Hauptfach Dirigieren in die Klasse von Prof. Peter Eötvös aufgenommen. Seit dem Sommersemester 2008 unterrichtet ihn Prof. Hans Zender, Gastdirigent des SWR Sinfonieorchesters Baden-Baden und Freiburg. Trotz seines jugendlichen Alters kann Frank Düpree schon auf eine große Zahl von Wettbewerbserfolgen und Konzerten zurückblicken. Er ist sowohl als Solopianist in Recitals, als Klaviersolist mit Orchester, als Kammermusiker am Klavier, als Schlagzeuger und Dirigent sehr aktiv. Seit 2000 errang Frank Düpree bei nationalen und internationalen Wettbewerben über 60 Preise im Klaviersolospiel, im Klavierduo, im Duo mit Violine, Querflöte und Klarinette sowie auch im Fach Schlagzeug. Sein erster Preis war der des Kleinen Schumann-Wettbewerbs im April 2000 in Zwickau, als er gerade acht Jahre alt war. 2006 erhielt er den hoch dotierten und begehrten „Prix d’espoir“ der Europäischen Kulturstiftung. Zahlreiche Auszeichnungen, darunter meist erste Preise, sammelte Frank Düpree im Rahmen des Deutschen Wettbewerbs „Jugend musiziert“. Im Juli 2008 gewann Frank Düpree in Minneapolis/Minnesota (USA) den international ausgeschriebenen Wettbewerb „e-Piano Junior Competition“, der als weltweit schwierigster Klavierwettbewerb in der Altersklasse bis 17 Jahre anerkannt ist. Seine Konzerte und Wettbewerbsteilnahmen führten Frank Düpree um die halbe Welt: Er trat auf in Paris, St. Petersburg, Moskau, Rom, Venedig, Wien, Salzburg, Prag, sowie in Peking und Chengdu. Frank Düpree ist gern gesehener Gast bei Fernsehauftritten. Im November 2003 in Bukarest begeisterte Frank Düpree mit seinem Können das rumänische Publikum.
Auch das Preisträgerkonzert am 13. November 2006 des Klavierwettbewerbs „Concorso Pianistico Internazionale ROMA 2006“ in der Universität Rom, bei welchem Frank einen ersten Preis errang, wurde live ins Italienische Fernsehen übertragen. In Deutschland war Frank Düpree unter anderem schon im SWR zu sehen. Frank Elstner z. B. hatte ihn im Dezember 2006 in seine Quizsendung „Die Besten im Südwesten“ eingeladen.

Christian Kim Sitzmann wurde am 21. Oktober 1986 in Boston/USA geboren. 1994 erhielt er seinen ersten Geigenunterricht. Im Alter von zehn Jahren wurde er als jüngster Jungstudent an der Hochschule des Saarlandes für Musik und Theater in die Klasse von Prof. Ulrike Dierick aufgenommen. Von 1998 bis 2002 unterrichtete ihn an derselben Hochschule Prof. Valerij Klimov, Meisterschüler David Oistrachs. Seit 2002 unterrichtet ihn Prof. Josef Rissin an der Hochschule für Musik in Karlsruhe in der Tradition der russischen Geigenschule zunächst als Jungstudent und nach dem Abitur 2005 als ordentlichen Studenten im Fach Künstlerische Ausbildung. Künstlerische Anregungen erhielt er zudem durch die Zusammenarbeit mit einigen der bedeutendsten Geigern unserer Zeit, wie Yfrah Neaman, Thomas Brandis, Zakhar Bron, Aaron Rosand, Maxim Vengerov und Midori.
Seit 1996 erhielt er erste Preise bei „Jugend musiziert“ in der Solowertung. Beim „42. Internationalen Kocian Violinwettbewerb“ in der Tschechischen Republik gewann er im Jahr 2000 den zweiten Preis sowie den Preis für die beste Interpretation eines Werkes von Kocian. Den „Concours Europèen pour Jeunes Solistes“ in Luxemburg gewann er in der „Division Honneur“ im selben Jahr. Beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ 2001 gewann er erste Preise, den Sonderpreis des Kultusministers Rheinland-Pfalz und einen Sonderpreis der Stadtsparkasse. 2003 wurde er mit dem 1. Preis im „18. Europäischen Musikwettbewerb Torino“, Italia in der Kategorie Violine solo und als bester Interpret aller Kategorien ausgezeichnet. Beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ 2004 erhielt er in der Solowertung die Höchstpunktzahl und einen Sonderpreis der Deutschen Stiftung Musikleben für herausragende Leistungen. In der Duo-Wertung „Jugend musiziert“ mit seinem Bruder Benjamin (Violoncello) wurde er 2005 mit ersten Preisen ausgezeichnet. Beide erhielten 2006 den „Bruno-Herrmann-Preis“ der Pfälzischen Musikgesellschaft. Christian Kim Sitzmann gab Konzerte als Solist mit dem Orchester des Südwestdeutschen Rundfunks, dem Orchester des Saarländischen Rundfunks, der Deutschen Radio Philharmonie, dem Euroasian Philharmonic Orchestra Seoul, dem Kangnung Philharmonic Orchestra Korea, dem Chuncheon Symphony Orchestra, den Bochumer Symphonikern, dem Frédéric-Chopin-Sinfonieorchester Gdansk, dem Orchester der Ludwigsburger Schlossfestspiele und anderen Orchestern sowie zahlreiche Kammerkonzerte als „Duo Agape“ mit seiner Mutter in Deutschland, Luxemburg, der Tschechischen Republik, Italien, Polen, Schweden, Litauen, Ukraine, Griechenland, Bulgarien, Frankreich, Monaco, USA, Japan und Korea. Er spielte als Solist beim Mozart Musikfestival in Augsburg, bei den Ludwigsburger Schlossfestspielen, beim Kraus Musikfestival in Mannheim und im Hambacher Schloss und beim Musikfestival „festspel i pite älvdal“ in Schweden. Er machte Rundfunk- und Fernsehaufnahmen beim WDR, SWR, SR, dem NHK in Tokyo sowie dem MBC und CBS in Seoul. 2007 produzierte der Fernsehsender MBC in Korea eine Dokumentation anlässlich einer Konzertreise in Korea.
2005 ging er auf Tournee mit den Bochumer Symphonikern und spielte dabei auch im „Marler Debüt“ des Deutschen Musikrates, in dem u. a. auch Anne Sophie Mutter und Sabine Meyer debütierten. Eine Violine von Ferdinando Gagliano, gebaut um 1760, wurde ihm von der Landessammlung Baden-Württemberg verliehen. 2008 erhielt er eine Auszeichnung des Friedensrates Odessa, einer Organisation der Vereinten Nationen, aufgrund seines Engagements für wohltätige Zwecke. Seit 1997 ist Christian Kim Stipendiat des Internationalen Lions Clubs St. Ingbert.

Nelson Coutinho wurde 1986 in Portugal geboren. Er erhielt seit seinem 8. Lebensjahr Klavier- und Theorieunterricht bei Norma Silvestre und Felipe Silvestre in Porto, wo er mit 16 Jahren mit Bestnoten das „Conservatório Nacional“ absolvierte. In den letzten Jahren besuchte er eine Reihe internationaler Meisterkurse in Portugal, Österreich, Italien, Deutschland und Holland. Er nahm schon erfolgreich an internationalen Wettbewerben, wie z. B. dem „Concorso Nationale Pianistico Mascia Masin“, Italien (1. Preis); „Concurso de Piano Ciudad de San Sebastian”, Spanien (2. Preis) teil und trat als Solist mit verschiedenen Orchestern auf: „P. Constantinescu“ Orchester, „Orquestra do Norte“, „Sevillakammerorchester“, „Stamitzorchester“, „Jugendsinfonieorchester Mannheim“, „Sinfonieorchester des Landkreises Kaiserslautern“ mit Werken von Carlos Seixas, Wolfgang Amadeus Mozart, Ludwig van Beethoven, Edvard Grieg und Sergej Rachmaninoff. 2005 wurde er beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ in Nürnberg/Erlangen/Erfurt mit einem 1. Preis Klaviersolo ausgezeichnet. Er trat in mehreren Konzerten in Deutschland, Portugal, Frankreich, Italien, Spanien, Holland, Österreich und der Schweiz auf. Nach seinem Abitur 2004, nahm er an der Städt. Musikschule Mannheim in der Klasse von Herrn Prof. Peter Eicher Klavierunterricht. Inzwischen hat er sein Studium in der Klasse von Herrn Prof. Peter Eicher an der Musikhochschule in Karlsruhe aufgenommen. Im April 2005 wurde er zu einer Konzertreise nach Finnland eingeladen. 2006 wurde er Stipendiat der „Wilhelm-Müller Stiftung“.

Der Kulturfonds Baden –
ein Partner bei der Förderung musikalischer Talente
 

Der Kulturfonds Baden e.V. ist eine private Einrichtung, dessen Anliegen seit seiner Gründung im Jahre 1996 die Förderung von Kunst und Kultur, insbesondere die Förderung musikalischen Nachwuchses ist. In diesem Rahmen vergibt der Kulturfonds Baden e.V. Jahresstipendien für Studenten und Studentinnen der Hochschule für Musik Karlsruhe, er schreibt Kammermusikwettbewerbe aus, fördert die Anschaffung von Musik- instrumenten und unterstützt die Herstellung von CDs. Er vergibt auf Grund besonderer Empfehlungen Preise an besonders begabte Jugendliche, häufig Vorstudentinnen und Vorstudenten der Hochschule für Musik Karlsruhe, aber auch Preise an Schüler und Schülerinnen des Badischen Konser- vatoriums Karlsruhe. Alle Preisträger erhalten grundsätzlich die Möglichkeit, ihr Können in einem Konzert der Öffentlichkeit zu präsentieren. Diesem Zweck dienen auch die unter der künstlerischen Leitung von Prof. Sontraud Speidel seit 2003 veranstalteten Konzerte, die ab 2009 unter dem Titel „Klassik in Schloss Gottesaue“ im Velte-Saal von Schloss Gottesaue in Karlsruhe für ehemalige Preisträger und Preisträgerinnen und für junge begabte Musiker der Region ausgerichtet werden.
Bis heute hat der Kulturfonds Baden e. V. rund € 328.600,00 zur Vertei- lung bringen können, insgesamt kamen 304 Personen in den Genuss einer Förderung durch den Fonds, es wurden 71 Veranstaltungen ausgerichtet bzw. unterstützt, es wurde die Anschaffung einer Vielzahl von Instrumenten ermöglicht und es wurden bisher 8 CDs aufgelegt.
Dem Kulturfonds Baden e.V. stehen ein Präsidium und Vorstand vor. Diese setzen sich zusammen aus Rainer Koch † (Präsident), Rudolf Borchers, Berthold Fritz, Gerhard Janssen, Gerhard Rastetter, Klaus-Dieter Rohlfs (Schatzmeister), Dr. Ekkehart Schott (Vizepräsident) und Dr. Christoph Zülch.
Die Mittel für Projekte und Fördermaßnahmen werden durch Mitgliederbeiträge und Spenden von Privatpersonen, Unternehmen und Institutionen aufgebracht. Für die Mitgliedsbeiträge (€ 100,00 für Einzelpersonen, € 150,00 für Ehepaare und € 300,00 für Firmenmitglieder) ebenso wie für Spenden (Spendenkonto Nr. 97 79 779 bei der BBBank Karlsruhe BLZ 660 908 00) erhalten die derzeit rund 100 Mitglieder und die Spender eine Spendenbescheinigung.

Kontaktadresse: BBBank Karlsruhe
Herrenstraße 2 – 10, 76133 Karlsruhe
Tel. *49-(0)721-141-242, Fax *49-(0)721-141-640
e-mail: maria.puschke@bbbank.de
www.kulturfonds-baden.de
Veranstalter: Kulturfonds Baden e.V.,
Präsident: Rainer Koch †
Künstlerische Leitung: Prof. Sontraud Speidel

 

 

Veranstaltungen
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Studenten-
patenschaft


 

 

 

 

 

 

Eintrittspreise
Die Eintrittspreise sind bei den jeweiligen Terminen angegeben. 
Ermäßigte Eintrittskarten erhalten Schüler, Studenten und Senioren. 
Weitere Informationen siehe VVK-Stellen.
 
Redaktion
Veranstaltungsbüro der Hochschule für Musik Karlsruhe
Eva Lichtenberger
Postfach 6040 
76040 Karlsruhe 
Tel.: 0721-66 29-253
Fax: 0721-66 29-266 

 

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