Sa | 10. Juli 2010 ab 15.30 Uhr Karlsruhe
Innenstadt

 
     
 

„Karlsruhe klingt“ - Grußwort des Oberbürgermeisters

Erneut bereichert die Hochschule für Musik Karlsruhe am zweiten
Samstag im Juli unsere sommerliche Stadt mit ihrer Präsentation
„music to go“. Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen
Jahr habe ich sehr gerne wieder die Schirmherrschaft über diesen
„klingenden“ Nachmittag übernommen. Bei hoffentlich strahlendem
Sonnenschein lade ich alle Karlsruherinnen und Karlsruher
sowie Besucher ein, am 10. Juli zu erleben, welch breites
Spektrum die Studierenden in hoher Qualität bieten.

Viele der jungen Menschen sind täglich mit dem Rad quer
durch die Stadt unterwegs und haben sich – der Fahrradstadt
Karlsruhe würdig – für die zweite Auflage von „music
to go“ eine besondere Aktion einfallen lassen: Mit „Eine
Brise, flüchtige Aktion für 111 Fahrräder“ des Komponisten
Mauricio Kagel werden sie zum Abschlusskonzert auf der
Erbprinzenstraße kräftig in die Pedale treten. Doch zunächst
wird das Festival auf dem Marktplatz feierlich mit
12 Cellisten und Samba eröffnet. Danach heißt es: Karlsruhe
klingt – ob leichte Muse mit Caféhausmusik, vier Pianisten
an einem Klavier oder Arien der großen Oper. Leises
wechselt mit Lauterem ab, den Gitarrenklängen folgen
Holzbläser, den Hörnern der Jazz der Big Band. Gesangensembles
sind zu hören, das Kammerorchester, japanische
Rhythmen oder interaktive Klanginstallationen, bevor es zum
Abschlusskonzert am Neuen Ständehaus mit weit „reichenden“
Blechbläsern geht.

Wir sind sehr stolz darauf, die renommierte Musikhochschule
in Karlsruhe zu haben, um deren begehrte Studienplätze sich
junge Musikerinnen und Musiker aus aller Welt bewerben.
Haben sie die harte Nuss der Aufnahmeprüfung geknackt,
bringen nicht wenige von ihnen bald hochkarätige Preise
mit nach Hause. Dass sie uns alle einen Nachmittag lang
mit ihrem Können verwöhnen, wissen wir sehr zu schätzen.
Und ich kann nur allen Menschen nahe legen, am 10. Juli mit
offenem Ohr in die Innenstadt zu strömen, um den jungen
Künstlerinnen und Künstlern zuzuhören. Vielleicht findet fortan
auch mancher den Weg in eines der vielen Konzerte im
Schloss Gottesaue, in der Kleinen Kirche oder in die Opernaufführungen im Marstall und Konzerthaus.

Heinz Fenrich
Oberbürgermeister der Stadt Karlsruhe

 

 


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