Karlsruher Meisterklassen
Sommersemester 2010

L'HEURE BLEUE: INGEBORG BACHMANN - HANS WERNER HENZE
 
 

Peter Tilling

Do | 10. bis
Mo | 04. Juni 2010

Zeiten und Räume werden noch bekanntgegeben.

Ein Kammermusikprojekt von Hans Werner Henze
L‘Heure Bleue - Serenade für 16 Spieler
Streichquartett Nr. 3 (1976)
Paraphrasen über Dostojewski
In Worte gefaßt für Prinz Myschkin von Ingeborg Bachmann
Für Sprechstimme und elf Instrumente
Friedemann Röhlig, Sprecher

Ensemble (Flöte, Altflöte, Klarinette, Bassklarinette, Oboe
d‘amore, Englischhorn, Fagott, Trompete, Horn, Wagnertuba, Schlagzeug, Harfe, Klavier, Streichquartett und Kontrabaß)
Leitung Peter Tilling

Konzert am 14. Juni 2010, 19.30 Uhr

Ein großes Programm im Jahre des 86. Geburtstages beider Künstler. Beide wurden 1926 geboren, Ingeborg Bachmann starb 1973 in Rom. Der kürzlich veröffentlichte Briefwechsel einer bewegenden Freundschaft dokumentiert den leidenschaftlichen
künstlerischen Austausch. Beide sind geprägt
von ihrer Zeit, dem Faschismus und den Nachkriegs-jahren, und im Werk der Dichterin wie des Komponisten wird das gemeinsame emphatische Verständnis der „Stimme des Menschen“ deutlich - Musik und Dichtung treffen sich in der Aufgabe, bewusst zu machen, „was das ist: Eine menschliche Stimme.“

Teilnehmer: Studierende der Hochschule für Musik Karlsruhe. Zuhörer sind willkommen.

Teilnahmebedingungen: Anmeldungen über die Fachgruppenleiter an das Rektorat bis zum 30. April 2010.

 

   

Peter Tilling wurde 1975 in Mainz geboren. Er studierte Dirigieren, Cello und Klavier in Mannheim sowie bei Peter Eötvös in Karlsruhe. Am Badischen Staatstheater Karlsruhe dirigierte er zwischen 2003 und 2006 insgesamt 10 verschiedene Opern, darunter „Der Freischütz“, „Die Entführung aus dem Serail“, „Mefistofele“, „Hänsel und Gretel“, „Almira“, „Der fliegende Holländer“, „Die Zauberflöte“, „L‘elisir d‘amore“ und „Carmen“. Von 2006 bis 2008 war er Erster Kapellmeister am Theater St. Gallen in der Schweiz, wo er wiederum eine ganze Reihe von Opern-, Operetten- und Ballettaufführungen leitete. Im Topkapı Palast in Istanbul dirigierte er im Juni 2006 eine Neuproduktion von „Die Entführung aus dem Serail“ mit Eva Mei und Kurt Rydl. Als Assistent hat Peter Tilling unter anderem mit Peter Eötvös (Junge
Deutsche Philharmonie, 2004, und Göteborgs Symfoniker, 2008), Sylvain Cambreling (Junge Deutsche Philharmonie, 2005), Franz Welser-Möst („Arabella“ am Opernhaus Zürich, 2007, „Rusalka“
konzertant mit dem Cleveland Orchestra in Cleveland sowie bei den Salzburger Festspielen, 2008), Nikolaus Harnoncourt („The Rake‘s Progress“ am Theater an der Wien, 2008) sowie Ingo Metzmacher („Don Carlos“ an der Hamburgischen Staatsoper, 2001, „Königskinder“
am Opernhaus Zürich, 2007 und mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, 2008) gearbeitet. Er assistierte Ingo Metzmacher ebenfalls bei der Neuproduktion von Luigi Nonos „Al gran sole carico
d‘amore“ mit den Wiener Philharmonikern bei den Salzburger Festspielen 2009. Zahlreiche Konzerte gab Peter Tilling mit Orchestern wie der Philharmonie Baden-Baden, dem Orchester der Technischen Universität Darmstadt, dem Orchester der Hochschule für Musik Karlsruhe sowie dem Nymphenburger Kammerorchester München. Als Stipendiat der Orchester-Akademie der Münchner Philharmoniker
war er während zweier Spielzeiten als Cellist bei den Münchner Philharmonikern tätig und hat dort unter bedeutenden Dirigenten wie Günter Wand, James Levine, Zubin Mehta, Christoph von Dohnányi,
Michael Gielen und vielen anderen gespielt.

   

 

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Verantwortlicher Dozent:
Hartmut Höll | E-Mail: kivisaari@aol.com

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
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