Karlsruher Meisterklassen
Sommersemester 2012

VIOLONCELLO
 
Steven Isserlis  

Steven Isserlis

Mi | 30. und
Do | 31. Mai 2012

10-18 Uhr
Schloss Gottesaue, Zi. 106

Teilnehmer: Studierende der Hochschule für Musik
Karlsruhe. Zuhörer sind willkommen.

Teilnahmebedingungen und Anmeldeschluss:
Das vollständig ausgefüllte Anmeldeformular ist bis zum
9. Mai 2012 einzureichen.

 

   

Als Höhepunkte der zurückliegenden Jahre nennt Steven Isserlis die Konzerte mit den Berliner Philharmonikern unter Alan Gilbert, mit dem Budapest Festival Orchestra und dem Washington National Symphony unter Iván Fischer, mit dem Philharmonia Orchestra unter Vladimir Ashkenazy und die Europa-Tournee mit dem Orchestre des Champs- Elysées und Philippe Herreweghe. Darüber hinaus wirkte er bei der Aufführung aller Haydn-Werke durch das Mahler Chamber Orchestra mit, gab Recitals in der Londoner Wigmore Hall mit Thomas Adès und Olli Mustonen sowie zahlreiche Kammermusikkonzerte bei den Salzburger Festspielen, in der Carnegie Hall, in Washington, San Francisco, Vancouver, Mailand, bei den BBC Proms und beim Aldeburgh Festival mit Musikern wie Joshua Bell, Thomas Adès, Jörg Widmann, Emily Beynon, Anthony Marwood und Denes Várjon, mit dem er auch eine Australien-Tour unternahm. Eine spezielle Konzertserie für das 2010 Cheltenham Festival war der 200. Wiederkehr des Geburtstages von Robert Schumann gewidmet. Neben weiteren Konzerten mit dem Cleveland Orchestra (Ton Koopman), mit dem NHK Symphony (Tadaaki Otaka), dem Philharmonia Orchestra (András Schiff), den Wiener Symphonikern (Thomas Dausgaard), dem Swedish Radio Symphony (Daniel Harding), dem Washington National Symphony (Vladimir Ashkenazy) und dem Netherlands Radio Chamber Philharmonic (Philippe Herreweghe) ergänzen Projekte wie die Welt-Premiere des erhaltenen Fragments des Cellokonzertes von Ralph Vaughan Williams in der vervollständigten Fassung von David Matthews bei den BBC Proms und zahlreiche Recitals in Italien, London, Warschau mit Olli Mustonen und Stephen Hough, eine England-Tournee mit dem Brahms-Doppelkonzert gemeinsam mit Joshua Bell und der Academy of St. Martin-in- The-Fields sowie Kammermusikkonzerte in Amsterdam, Budapest und Frankfurt den reich gefüllten Kalender des Künstlers. Steven Isserlis wird Artist in Residence an der Wigmore Hall sein und beteiligt sich darüber hinaus an zahlreichen Konzerten als Kammermusiker und Recitalist sowie an Bildungsprojekten. Als erfahrener Künstler hat Steven Isserlis ein ganz besonderes Interesse an authentischen Aufführungen und mit vielen Ensembles mit historischen Instrumenten musiziert, darunter das Orchestra of the Age of Enlightenment (Simon Rattle), das Philharmonia Baroque (Nicholas McGegan) und die Academy of Ancient Music (Richard Egarr). Er ist außerdem ein engagierter Vertreter der neuen Musik und hat seit der Weltpremiere von John Taveners The Protecting Veil bei den BBC Proms 1989mit vielen Komponisten an neuen Auftragswerken gearbeitet. 2006 spielte er die Welturaufführung des Cellokonzerts von Wolfgang Rihm bei den Salzburger Festspielen, und beim Aldeburgh Festival 2009 führte er Thomas Adès‘ neues Stück für Violoncello und Klavier Lieux retrouvés zusammen mit dem Komponisten zum allerersten Mal auf.

Ein anderes großes Interessengebiet besteht für Steven Isserlis darin, für Kinder zu schreiben und zu spielen. Seine Kinderbücher über das Leben großer Komponisten Why Beethoven Threw the Stew und danach Why Handel Waggled his Wig erschienen bei Faber and Faber, und beide Bücher sind bereits in viele Sprachen übersetzt worden. Mit Stephen Hough hat er eine CD (BIS) mit dem Titel Children’s Cello aufgenommen, und gemeinsam mit der Komponistin Anne Dudley schrieb er drei musikalische Geschichten für Kinder, die bei Universal Edition erschienen sind. Steven Isserlis gibt regelmäßig Meisterklassen überall auf der Welt, und in den vergangenen dreizehn Jahren war er Künstlerischer Direktor des International Musicians’ Seminar in Prussia Cove in Cornwall.

Seine an Preisen reiche Diskographie reflektiert Steven Isserlis’ verschiedene Interessen in eindrucksvoller Weise. Seine Gesamtaufnahme der Cello-Suiten von Bach (Hyperion) erhielt höchste Anerkennung der Kritik und war die Instrumental Disc of the Year des Magazins Gramophone, außerdem Critic’s Choice der Classical Brits. Andere Aufnahmen waren das Gesamtwerk Schumanns für Violoncello (Hyperion, mit Denes Várjon), und Werke für Violoncello und Kammerorchester mit dem Titel reVisions (BIS). Zu seinen zahlreichen Auszeichnungen gehören 1998 die eines Commander of the Order of the British Empire (CBE) in Anerkennung seiner musikalischen Leistungen und im Jahr 2000 der Schumann-Preis der Stadt Zwickau. Steven Isserlis spielt das Instrument Marquis de Corberon (Nelsova) Stradivarius von 1726, das ihm von der Royal Academy of Music zur Verfügung gestellt wird.

mehr: www.stevenisserlis.com

   

 

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Verantwortlicher Dozent und Ansprechpartner:
Frank-Michael Guthmann | E-Mail: fmguthmann@t-online.de

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
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