Prof. Albrecht Breuninger

 

 

 

mp3: (Laufzeit: 03:52, Datenrate: 128 kbps, 3,5 MB)

Karol Lipinski (1790-1861)
Violinkonzert Nr. 2 op. 21 D-Dur
3. Satz: Rondo (Ausschnitt)

Albrecht Breuninger, Violine
Polish Radio Symphony Orchestra
Vojciech Rajski, Dirigent

cpo 999 787-2, 2002; LC 8492
     

Mit seinem zweiten Preis gelang es Laurent Albrecht Breuninger im Juni 1997 als erstem deutschen Geiger überhaupt in der Geschichte des seit 1953 bestehenden Königin-Elisabeth-Wettbewerbs unter die ersten drei Plätze vorzustoßen. Im selben Monat erhielt er für die Komposition seines ersten Streichquartetts den Kompositionspreis der Brandenburgischen Sommerkonzerte.

Diese Auszeichnungen markieren den Höhepunkt einer langen Reihe von Preisen, die Breuninger zuvor u. a. in Brescia (1984), Belgrad (1986), Prag (1992), Wien (1992), Berlin und Montreal (1995) gewann.

Laurent Albrecht Breuninger wurde in seinem französisch-deutschen Elternhaus frühzeitig an das Geigenspiel herangeführt. Im Alter von 12 Jahren hörten ihn Vladimir Spivakov und Max Rostal. er studierte von 1981 bis 1988 bei Prof. Josef Rissin in Karlsruhe, wo er sein Hochschulstudium mit mehrfacher Auszeichnung abschloss. Weitere Anregungen erhielt er u. a. von Henryk Szeryng, Ruggiero Ricci, Aaron Rosand und Ivry Gitlis.

Als Solist debütierte Laurent Albrecht Breuninger im Alter von 12 Jahren mit dem Budapest Chamber Orchestra unter der Leitung von Vladimir Spivakov beim Musikfestival in Tours/Frankreich. Seitdem konzertiert er als Solist und mit Recitals im In- und Ausland: In den letzten beiden Jahren war er u. a. bei den Schwetzinger Festspielen, dem Braunschweiger Musikpodium, dem Bath International Music Festival, dem Kammermusikfestival in Kuhmo/Finnland, im "Théâtre des Champs-Elysées" (Paris), den Bonner Beethovenfesten, dem MDR-Musiksommer und dem Kissinger Sommer zu hören.

Eine CD mit Werken für Violine und Klavier von Mendelssohn, Brahms, Breuninger und Wieniawski ist 1997 erschienen. Für den WDR hat Breuninger sämtliche Werke für Violine und Orchester von Eugène Ysaye eingespielt, darunter sind auch Ersteinspielungen. Für den Hessischen Rundfunk nahm er im Jahre 2001 Ysayes Werke für Violine solo sowie für Violine und Klavier auf. Für eine andere Plattenfirma produzierte er die vier Violinkonzerte von Karol Lipinski mit dem Radio Orchester Warschau unter Wojcech Rajski sowie das Gesamtwerk von Georges Enescu.

Daneben ist Laurent Albrecht Breuninger auch als Komponist tätig. Häufig tritt er als Interpret seiner eigenen Werke auf. Sein erstes Streichtrio wurde 1991 mit großem Erfolg in Karlsruhe uraufgeführt, sein preisgekröntes erstes Streichquartett 1997 bei den Brandenburgischen Sommerkonzerten.

Von 1998 an war Laurent Albrecht Breuninger Professor für Violine und Kammermusik an der Musikhochschule in Hamburg, seit Sommersemester 2003 lehrt er in gleicher Position an der Hochschule für Musik Karlsruhe.

 

       
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