Kristian Nyquist

Kristian Nyquist

 

 


John Patrick Thomas
MILLENNIA - Music for Harpsichords 1974-2000
- Slow Dancing in Karlsruhe
Kristian Nyquist, Cembalo

 

 


Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Aus den "Goldberg-Variationen" BWV 988
Var. 26 a 2 Clav.
Kristian Nyquist, Cembalo

 

 


Muzio Clementi (1752-1832)
Sonate h-moll op. 40,2 (1802)
3. Satz: Presto
Kristian Nyquist, Hammerflügel

 

    Vita in English

Kristian Nyquist wurde 1964 in Los Angeles geboren und wuchs in Deutschland auf. Nach Klavier- und Violinunterricht fand er bereits mit 15 Jahren den ersten Zugang zum Cembalo. Seine weitere Ausbildung erhielt er bei Christine Daxelhofer an den Staatlichen Musikhochschulen Mannheim und Karlsruhe, als Stipendiat des DAAD bei Huguette Dreyfus in Paris (Studienabschluss mit einem „Prix de Virtuosité“), sowie auf Kursen mit Colin Tilney, Bob van Asperen und Gustav Leonhardt. Es folgten Auszeichnungen bei verschiedenen Wettbewerben, u.a. Concours Musical d'Ile-de-France und Prager Frühling.

Nach langjähriger Lehr- und Korrepetitionstätigkeit an der Musikhochschule Mannheim übernahm er zum Wintersemester 2006/07 eine hauptamtliche Dozentur für Cembalo, Fortepiano, Generalbasspraxis und Kammermusik an der Hochschule für Musik Karlsruhe. Zudem gibt Kristian Nyquist sein Wissen  bei  diversen Interpretationskursen und Workshops weiter (Internationale Händel-Akademie Karlsruhe, Rio de Janeiro Summer School, Villa Musica/Rheinland-Pfalz u.a.) Als Juror tritt er bei verschiedenen Wettbewerben (u.a. beim Deutschen Musikwettbewerb in Berlin) in Erscheinung.

Seine zahlreichen Konzerte im In-und Ausland beinhalten ein umfangreiches Repertoire an Werken vom 16. Jahrhundert bis hin zur zeitgenössischen Moderne. Dies führt zu vielen Uraufführungen und deutschen Erstaufführungen sowie zur Zusammenarbeit und künstlerischem Austausch mit Persönlichkeiten wie  Violeta Dinescu, Wolfgang Rihm, Roderik de Man, Peter Heeren, John Patrick Thomas, Michael Beil, Hans Werner Henze, Klaus Huber, Claus-Steffen Mahnkopf, Sidney Corbett, John Palmer u.v.a.
Das „Neue“, welches jedem Werk innewohnt, stets zu erspüren und zum  Ausdruck zu bringen sowie das Auflösen von starren Kategorisierungen sind sein künstlerisches Credo.        
     
Als Solist am Cembalo und Fortepiano tritt Kristian Nyquist regelmäßig mit diversen
Orchestern auf. Intensive kammermusikalische Tätigkeit verbindet ihn mit einer großen Vielfalt an  Duo-Partnern und Ensembles, so z.B.  Ingo Goritzki,  Sergio Azzolini, Maximilian Mangold,  Friedemann Wezel und dessen Ensemble „il capriccio, Dmitri Dichtiar, Leila Schayegh, ensemble recherche u.a.  Darüberhinaus  widmet er sich auch der Liedbegleitung.
Die Bandbreite seines persönlichen, stets auf historisch-wissenschaftlichen Studien basierenden Interpretationsstils ist durch zahlreiche, z.T. als Referenzaufnahmen herausgehobene, CD-Einspielungen für Musicaphon, Pavane, Telos, Etoile Productions, Dabringhaus und Grimm u.a. sowie mit Rundfunkproduktionen belegt.

Im Jahr 2011 wurde die Fortepiano Solo-CD „Ursprünge romantischer Klaviermusik“ mit Werken von Clementi, Field und Chopin bei „Musicaphon“ herausgebracht, die Veröffentlichung der Einspielung der sechs Partiten von J.S.Bach bei  „Le Chant de Linos“/Belgien ist in Vorbereitung. Gemeinsam mit S. Azzolini und I. Goritzki wurde Kristian Nyquist für die Aufnahme der Oboen- und Fagottsonaten von Devienne 2013 mit einem ECHO-Klassik Preis ausgezeichnet.

 

       
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