Prof. Reinhold Friedrich

 

 

 

mp3: (Laufzeit: 02:40, Datenrate: 128 kbps, 2,5 MB)

Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Brandenburgisches Konzert Nr. 2 F-Dur BWV 1047
3. Satz: Allegro assai

Michala Petri, Blockflöte
Reinhold Friedrich, Trompete,
Rainer Kussmaul, Violine,
Albrecht Mayer Oboe, 
Berliner Barock Solisten
Leitung: Rainer Kussmaul 

RCA  P+© 1998
Best. Nr. 74321 57 1302 - LC 0316
Reinhold Friedrich gehört zu den gefragtesten Trompeter unserer Zeit. Seit dem internationalen Wettbewerb der ARD in München, den er 1986 gewann, ist er auf den wichtigen Podien der nationalen und internationalen Musikszene vertreten. 

Von 1983 bis 1999 war er Solotrompeter beim Radio-Sinfonie-Orchester Frankfurt und spielte unter der Leitung von Eliahu Inbal, Dimitri Kitayenko, Erich Leinsdorff, Hugh Wolff und Christoph Eschenbach. Überdies musizierte er als Solist mit Ensembles wie den Berliner Barock Solisten, der Capella Istropolitana, der Deutschen Kammerphilharmonie, den Budapest Strings, dem Franz-Liszt-Kammerorchester, dem Wiener und dem Zürcher Kammerorchester; außerdem mit den Bamberger Symphonikern, dem Orchestre Philharmonique de la Radio France, dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, dem Sinfonieorchester des Norddeutschen Rundfunks. Dirigenten waren dabei Claudio Abbado, Peter Eötvös, Wladimir Fedossejew, Neeme Järvi, Ingo Metzmacher, Jonathan Nott, Leif Segerstam, Helmut Winschermann und Hans Zender. Seine ständigen Kammermusikpartner sind Robyn Schulkowsky, Perkussion, Thomas Duis und Kalle Randalu, Klavier, sowie Martin Lücker, Orgel. 

Reinhold Friedrichs musikalisches Spektrum reicht von der neuesten Sololiteratur bis zur Beschäftigung mit alter Musik und ihren historischen Originalinstrumenten wie der Barocktrompete und der Klappentrompete. Dem lange Zeit vernachlässigten Konzert "Nobody knows de trouble I see" von Bernd Alois Zimmermann konnte er in vielen Konzerten seinen adäquaten Platz zuweisen. Seine Einspielung des Werkes wurde von den Juroren der Deutschen Schallplattenkritik Klassik mit dem Preis "Echo 94" zur "Konzertaufnahme des Jahres" gekürt. 1997 ging der Preis der Deutschen Schallplattenkritik an seine CD mit Werken von Denisov, Jolivet, Rääts und Schostakowitsch. 

Am Beginn seiner exklusiven Zusammenarbeit mit Capriccio stand die Einspielung klassischer Trompetenkonzerte mit der Academy of St. Martin in the Fields unter der Leitung von Sir Neville Marriner. Das Spiel auf der Barocktrompete führte zu einer engen Zusammenarbeit mit der Sopranistin Ruth Ziesak und La Stagione Frankfurt unter der Leitung von Michael Schneider. Geplant sind Konzertauftritte in Deutschland, Frankreich, Italien, den Niederlanden und Belgien. Ein weiteres Spezialinstrument - die historische Klappentrompete - führte zu mehreren Konzerten mit der Wiener Akademie unter der Leitung von Martin Haselböck. Hierbei erklangen die Konzerte von Joseph Haydn und Johann Nepomuk Hummel unter anderem im Wiener Musikverein.  

Reinhold Friedrichs wichtigste Auftritte mit neuer Musik waren die Schweizer Erstaufführung des "Requiems" von Hans Werner Henze 1992 in der Tonhalle Zürich, den Uraufführungen der Trompetenkonzerte von Benedict Mason, Wolfgang Rihm und Johannes Caspar Walter in Berlin, Karlsruhe, Wien und Tokio mit dem New Japan Philharmonic Orchestra, dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, dem Radio-Sinfonie-Orchester Frankfurt und der Badischen Staatskapelle Karlsruhe unter Leitung von Carl Saint Clair. Die Uraufführung des Konzertes von Rebecca Saunders mit dem Kölner Radio-Sinfonieorchester ist für den März 2001 geplant. Tourneen wird es mit der Jungen Deutschen Philharmonie, der Israel Camerata, der Polnischen Kammerphilharmonie und dem Kammerorchester Basel unter der Leitung von Christopher Hogwood geben; außerdem liegen Einladungen zu Festivals nach Ungarn, Österreich, Schweiz, Japan, Italien, Norwegen und Belgien vor. 

Seit 1989 hat Reinhold Friedrich eine Professur an der Staatlichen Hochschule für Musik in Karlsruhe inne.

 

       
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