Studiengangkonzept

 


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Am Institut für MusikTheater werden qualifizierte Opernsängerinnen und –Sänger für das heutige Musiktheater wegweisend ausgebildet.

Das Institut für MusikTheater (IMT) an der Hochschule für Musik Karlsruhe wurde 1993 gegründet. Hervorgegangen aus einer ‚traditionellen’ Opernschule, ist es bis heute bundesweit eine der wenigen Ausbildungsstätten, die ein grundständiges Studium (d.h. mit szenischer Ausbildung von Studienanfang an) für angehende Opernsängerinnen und –Sänger anbietet. Diese Ausbildungsform entstand aus der Überzeugung, daß sich die Anforderungen der Opernbühnen im Laufe der Jahre enorm gewandelt haben, hin zu einem Sängerdarsteller, der über sein szenisches Handwerk ebenso verfügt wie über die stimmlich-musikalischen Mittel.

Hinzu kommt, daß einerseits noch die wenigsten Theater Anfängerverträge anbieten – und damit die Lernprozesse in der frühen Berufspraxis weitgehend abgeschafft wurden – und andererseits die wachsende Zahl der Gastverträge ein bühnenreifes Selbststudium erfordert. Um diesen Erwartungen Rechnung zu tragen, wurden die Lerninhalte regelmäßig mit den aktuellen Anforderungen der Praxis – die Erfahrungen der Absolventen eingeschlossen – verglichen, diskutiert und aktualisiert.

Die BA- und MA-Studiengänge sind in Module und Teilmodule eingeteilt (Siehe Prüfungsordnung § 4 und Studienplan). Der Abschluss eines Modulteils durch Leistungsnachweis, Testat oder Prüfung ist die Voraussetzung für die Weiterleitung zum nächsten Modulteil des Studiums.

Die Ausbildung BA und MA Operngesang konzentrieren sich im Speziellen auf den Einstieg ins Berufsleben. Neben der Teilnahme an eigenen Opernproduktionen, Partienstudium, Vorsingtraining, Agenturvorsingen können die Studierenden parallel zum Studium im Opernstudio des Badischen Staatstheaters erste Bühnenerfahrungen machen.


Opernproduktionen

Ein wichtiger Bestandteil der Ausbildung ist die Mitwirkung an den Opernproduktionen des Instituts. Unter professionellen Bedingungen wirde´den Studierenden die Möglichkeit gegeben, sich in öffentlichen Aufführungen zu erproben – angefangen von kleineren Auftritten bei den Marstallabenden über die jährlich stattfindende Kinderoper (meist kindgerecht gekürzte Fassungen des Opernrepertoires) bis hin zu 'großen' Produktionen auf der MUT-Bühne im Wolfgang Rihm-Forum. Aus der hohen Qualität dieser Aufführungen ergaben sich Kooperationen u. a. mit dem Festspielhaus Baden-Baden, den Schwetzinger Festspielen, den Ludwigsburger Schlossfestspielen und dem Badischen Staatstheater Karlsruhe.

 

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