Chronik

2007

DER TOD DES DICHTERS" - EIN ORPHEUS-PROJEKT
 

Impressionen aus der Probe


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Premiere: 9. Juni 07 Do 20.00 Uhr
Schlosstheater Ludwigsburg
weitere Termine: 10./12./13.06.2007

HfM Karlsruhe zu Gast bei den Ludwigsburger Schlossfestspielen

Alicja Mounk (musikalische Leitung)
Andrea Raabe (Inszenierung)
Tobias Dinslage (Bühne)
Susanne Hubrich (Kostüme)
Wulf Konold (Dramaturgie)

Unendlich zahlreich und vielfältig sind die Geschichten, die sich mit dem mythischen Sänger Orpheus befassen, dessen musikalische Kunst Steine, Bäume und die Unterwelt zu bezaubern vermochte, ja dem es gelang, seine verstorbene Gattin, die Nymphe Eurydike, aus dem Totenreich zurückzuholen – bis zu dem Augenblick, in dem ihn menschlicher Zweifel beschlich, er sich, das Göttergebot übertretend, umwandte und die gerettet Geglaubte ein zweites Mal – und nun unwiederbringlich – verlor.
Unendlich sind auch die philosophischen und literarischen, die musikalischen und bildnerischen Annäherungen an diesen Mythos von Macht und Ohnmacht der Kunst – von Aristophanes und Ovid bis zu Rilke, Kokoschka und Krenek. Eine Orpheus-Ikone ist Claudio Monteverdis favola in musica „Orfeo“ aus dem Jahre 1607. Heute, 400 Jahre nach der Entstehung dieser im Wortsinne ‚ersten Oper’ nähert sich die Opernschule der Musikhochschule Karlsruhe in einem gemeinsam mit den Ludwigsburger Schlossfestspielen entwickelten und realisierten Projekt unter dem Titel „Der Tod des Dichters“ erneut diesem Mythos. In der historischen und musikalischen Spannung zwischen der subjektiv und emotional aufgeladenen Monodie des frühen 17. Jahrhunderts (Monteverdi, Peri, Caccini) und der um Tod und Verzweiflung kreisenden symphonischen Lyrik in Dmitrij Schostakowitschs 14. Symphonie aus dem Jahr 1969 erarbeiten .Alicja Mounk (musikalische Leitung), Andrea Raabe (Inszenierung), Tobias Dinslage (Bühne), Susanne Hubrich (Kostüme) und Wulf Konold (Dramaturgie) Stationen einer szenischen Annäherung. Orpheus heute: Sinnbild für die Wirkungslosigkeit von Kunst oder viel eher Repräsentant einer Sprache für das Unaussprechliche?

Eintritt: 51 € / 39 € / 26 € / 16 € / 11 €
Veranstalter: Ludwigsburger Schlossfestspiele
Weitere Informationen unter www.schlossfestspiele.de

Pressestimmen:  

Bietigheimer Zeitung 12.06.2007
(Helmut Müller)
Schlossfestspiele/ Barocke und moderne Szenen im Schlosstheater

In vier Aufführungen … kooperierten die Festspiele mit dem Musiktheaterinstitut Karlsruhe bei dem Orpheusprojekt „Der Tod des Dichters“ zur Musik von Monteverdi, anderen Barockmeistern und Teilen der 14. Sinfonie von Schostakowitsch.

Der Tod war es auch, der in der 90 Minuten langen Orpheus-Experiment die Miniatur-Szenen beim pausenlosen Attacca-Spiel zu einem Gesamt-Opus machte, das die Frage aufwarf, wie wir als Zuschauer und –hörer selbst mit dem eigenen Tod umgehen.

… Die jungen Darsteller (Sopran, Tenor, Bass in Mehrfachbesetzung trotz überwiegender Monodie) sangen die schwierigen Notentexte ganz vorzüglich. Ihr Spiel war frisch, doch stets szenengerecht. Und das Karlsruher Hochschulorchester wurde von Alicja Mounk zu hohen Leistungen geführt.

 

LKZ 11.06.2007

Musikalische Collage (Dietholf Zerweck)
„Der Tod des Dichters“ von der Opernschule Karlsruhe

In wirkungsvollen Bildern konfrontiert die Aufführung die Sinnlichkeit der Barockoper mit der kargen Grafik von Schostakowitschs Auseinandersetzung mit Leben und Tod. Sängerisch sind die 17 Mitwirkenden der Karlsruher Opernschule von beachtlichem bis ausgezeichnetem Niveau und verkörpern ihre wechselnden Rollen mit großem Engagement.

 

 


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