Chronik

2008

DONNE ROMANE
 


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19. Europäische Kulturtage Karlsruhe 2008
DONNE ROMANE
Das Jahrhundert der Frauen

Premiere: Mittwoch, 23. April 2008, 19.30 Uhr
Einführung: 19.00 Uhr in Raum 201 im Institut für MusikTheater

weitere Aufführungen:

Donnerstag, 24. April,
Freitag, 25. April,
Samstag 26. April 2008
jeweils 19.30 Uhr
Einführung jeweils 19.00 Uhr

Musikalische Leitung: Alicja Mounk
Szenische Leitung: Andrea Raabe
Dramaturgie: Anne-May Krüger

 

Mit dem Projekt „DONNE ROMANE“ wird sich das Institut für MusikTheater an der Hochschule für Musik Karlsruhe an den 19. Europäischen Kulturtagen 2008 in Karlsruhe beteiligen.
In einer musikalisch-szenischen Collage werden italienische Vokalkompositionen, vorwiegend aus der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts, nach-gezeichnet: die strenge Rationalität der 50er Jahre, der Ausbruch aus der Nachkriegszeit, die Experimente und Happenings, die politische Wucht in den 60ern, dann die Entdogmatisierung, schließlich Mystik und Exotik, L´art pour l´art und der Rückgriff auf die Tradition. Verbindlich ist aber all ihren Schöpfern - ob Experimentatoren, Epigonen, Traditionalisten, Partei- oder Einzelgängern - die ewige, "seeligmachende" italienische Kantabilität.
In Tag- und Nachtsequenzen erzählen Frauen die Geschichten von Frauen: auch sie im Spiegel der Zeit: die Geliebte, die Zarte, die Brave, Mamma, Emanze, Kämpferin, die Kameradin. Ihre Stimmen stehen für sich allein - wie auch ihre Erlebnisse und Erfahrungen.
Die Kompositionen stammen von Cathy Berberian, Luciano Berio, Sylvio Bussotti, Luigi Cortese, Ada Gentile, Luca Lombardi, Ennio Morricone, Luigi Nono und Giacinto Scelsi.
Ausführende sind Studierende des Instituts für MusikTheater: Sigrun Maria Bornträger, Kim Leah Reibnitz, Gu-Seul In, Kristi Anna Isene, Veronika Pfaffenzeller, Raphaela Stürmer, Yo Han Cho, Nina Schromm, Tiina Lönnmark, Tamara Seitz, Esther Hock, Ekaterina Isachenko, Felicitas Erb, Izabela Metler, Sarah Kortmann.

 

Pressestimmen:

BNN

„Für „…dich und mich…“ von Luca Lombardi schwang sich Kim Leah Reibnitz stimmlich und zugleich auf einer Schaukel in die Höhe. Auch glänzte sie als hasserfüllte Elektra, die bei ihrem Selbstmord mit Dynamit, Gift und Schlaftabletten auf Nummer sicher ging. Ebenfalls suizidgefährdet als Ophelia war Sigrun Maria Bornträger, auch stimmlich hochdramatisch.(…) Raphaela Stürmer gelang nachdrücklich „Djamila Boupachà“ von Luigi Nono. (…) Für Cathy Berberian hatte Luciano Berio 1966 seine berühmte „Sequenza III“ komponiert. Kristi Anna Isene brillierte hier als exaltierte Sängerin, die sich in ihrer garderobe auf einen Auftritt vorbereitet und alle stimmliche Ausdrucksmöglichkeiten auslotet: Hysterisches Lachen, Singen, Sprechen, Gurren, Summen, Keuchen, Husten, Schnalzen. Dabei agierte sie wie nebenbei, probierte diverse Kleider, küsste ihr Spiegelbild und sprühte sich grüne Farbe ins Haar. Hinreißend!“

 
 

 

 

 


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