Chronik

2010

La nuit en tête
 


=>> zoom

 

 

Institut für MusikTheater
La nuit en tête
Marstall total: Musik und Raum, Klangbilder, Emotionen, Empfindungen, Ideen.

Premiere: 24.06.2010, 20 Uhr, Probebühne, Marstall am Schloss Gottesaue
Weitere Aufführung:
Di | 06.07.2010, 19.00 Uh

Marstall total: Musik und Raum, Klangbilder, Wörter ...

Eine Sommerfantasie auf der Bühne, um die Bühne und um die Bühne herum ...
Dem Marstall zum 10-jährigen!
Musik von Leonard Bernstein, John Cage, George Crumb, Marek Kopelent, Arnold Schönberg und Karol Szymanowski

Studierende des Instituts für MusikTheater und der Instrumentalklassen
Leitung: Alicja Mounk und Andrea Raabe

Weitere Aufführung:
Di | 06.07.2010, 19.00 Uhr

 

 

Badische Neueste Nachrichten: (26./27.06.2010)

„Hypnotischer Sog – Fulminanter Abend im Institut für MusikTheater im Marstall.“ „Eigentlich möchte man gar nicht zu viel verraten, denn das Institut für MusikTheater geht mit der aktuellen Produktion „La nuit en tète“ buchstäblich neue Wege, die es lohnt, selbst zu entdecken. Selten war ein Abend derart abwechslungsreich, überraschend, kurzweilig, bunt und ja, auch irgendwie anders – und das in vielerlei Hinsicht. Die musikalisch-szenische Sommerfantasie unter der Leitung von Alicja Mounk und Andrea Raabe bespielt eben nicht „nur“ die Bühne im Marstall am Schloss Gottesaue, sondern den gesamten Bau, der in diesem Jahr sein zehnjähriges Bestehen feiert. (…) Heute soll es nicht bierernst zugehen, der Spaß an Emotionen und Idéen steht für Künstler wie Gäste gleichermaßen im Vordergrund. Noch deutlicher wird dies bei der hervorragenden Interpretation der „Aria“ von John Cage durch Simone Eisele, die zweifellos den Höhepunkt der an Glanzlichtern reichen ersten Programmhälfte markiert. Die Sängerin stellt Stimme, aber auch Gestik und Mimik ganz in den Dienst der vokalen Artistik, die Cage im Sinn hatte. Der Komponist verwendete Worte, Vokale und Konsonanten aus fünf Sprachen, zeichnete den Verlauf des Stückes lediglich bild- und farblich vor, während er der Interpretin immens viel Raum für Kreativität, Fantasie und die Darstellung der eigenen Persönlichkeit lässt – Eisele versteht diesen Raum ohne Wenn und Aber zu füllen. Selbstbewusstsein, Präsenz und Können schwingen in jedem Ton und in jeder Bewegung mit. Großartig! Das Publikum ist begeistert. Der komplette zweite Teil ist Arnold Schönbergs „Pierrot Lunaire“ op. 21 gewidmet. Die dreimal sieben vertonten Gedichte werden von Astrid Bohm, Anna-Lena Denk, Lydia Leitner und Sophie Sauter plus Instrumentalensemble in Szene gesetzt. Die vier Damen wirken mit ihrer plakativ-kontrastreichen Schminke auf weißem Grund und den enorm bauschigen Tutus (…) wie aus der Welt entrückt, während sie nahezu den kompletten Saal im Marstall für ihre Kunst einnehmen. Ihre scharf artikulierte und ausnuancierte Darbietung betont das Innovative, fast schon revolutionäre in Schönbergs Musik, aber auch das grotesk Überspitzte in der Anlage. Sie reizen die Spannung bis aufs Letzte aus und bauen so einen fast schon hypnotischen Sog auf. Viel Applaus.“


=>> zoom
 

 

 

  Produktionen  
  • 2017  
  • 2016  
  • 2015  
  • 2014  
  • 2013  
  • 2012  
  • 2011  
  • 2010  
  • 2009  
  • 2008  
  • 2007  
  • 2006  
  • 2005  
  • 2004  
  • 2003  
  • 2002  
  • 2001  
  • 2000  
  • 1999  
  • 1998  
  • 1997  
  • 1996  
  • 1995  
  • 1994  
  • 1993  
  • 1992  
  • 1991  
  • 1990  
  • 1989  
  • 1998  
  • 1987  
     
Home | Impressum | © HfM Karlsruhe | zuletzt geändert am: 17.05.2017
Seitenanfang