Chronik

2011

FALSTAFF
 


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FALSTAFF
Commedia lirica in drei Akten von Giuseppe Verdi
Libretto von Arrigo Boito nach
William Shakespeare
in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Premiere: Di, 08.11.2011
Konzerthaus Karlsruhe
Weitere Aufführungen: 15., 20., 22.11.2011

Warum denn depressiv werden, wenn nichts so läuft wie gewünscht? Über die blamabelste Niederlage hilft immer noch das Lachen hinweg – und nur der darf über andere lachen, der auch über sich selbst lachen kann. Diese Lektion erteilt uns und den Bürgern von Windsor der abgetakelte Ritter Sir John Falstaff, der ewige, aber erfolglose Schwerenöter, der mit seinen Bemühungen um die Damenwelt jeden Alters einen Hauch von Anarchie in eine scheinbar wohlgeordnete Welt bringt.

Mit seinem 1893 entstandenen letzten Bühnenwerk nach Shakespeare hat Verdi die musikalische Komödie geradezu noch einmal neu erfunden und dabei zu einem absoluten Höhepunkt geführt. Auf der Basis von Arrigo Boitos genialem Textbuch schrieb er eine Musik, die in ihrer Agilität eine Jugendlichkeit ausstrahlt, bei der man kaum auf das hohe Alter des Komponisten schließen würde. Überdies gelang Verdi mit „Falstaff“ ein Welttheater, bei dem die Grenzen zwischen Komödie und Tragödie aufgebrochen werden gemäß der Devise: „Die ganze Welt ist ein Witz, und wir sind alle Narren.“

Studierende des Instituts für MusikTheater
Orchester der Hochschule für Musik Karlsruhe

Musikalische Leitung: Alicja Mounk
Inszenierung: Andrea Raabe
Bühne/Licht: Tobias Dinslage
Kostüme: Julia Schnittger
Dramaturgie: Klaus Angermann
Fight Director: Katrin Klewitz

in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln


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Herzliche Einladung zu FALSTAFF
 

 

 

Falstaff - Commedia lirica in drei Akten von Giuseppe Verdi
Konzerthaus Karlsruhe, jeweils 19.30 Uhr

Di | 08.11.2011
Premiere

Weitere Aufführungen:
Di | 15.11.,
So | 20.11.,
Di | 22.11.2011

 

Herzliche Einladung zu FALSTAFF
 

 

 

Ein Mal im Jahr geht es für die Operngesangs-Studierenden der HfM Karlsruhe auf die große Bühne. Im vergangenen Wintersemester 2011/12 präsentierten sich das Institut für MusikTheater mit Giuseppe Verdis Oper "Falstaff" im Konzerthaus Karlsruhe.Welche Probleme und Chancen das für die jungen Sängerinnen und Sänger bietet: schaut rein!
Ein Videobeitrag von Maximilian Williams und Thomas Simon, Studierende des MA-Studiengangs "Musikjournalismus für Rundfunk und Multimedia" an der Hochschule für Musik Karlsruhe (01/2012).

   

 

Impressionen aus der Oper "Falstaff" von Giuseppe Verdi
 

 

Am 09.11.2011 feierte das Institut für MusikTheater zusammen mit dem Orchester der Hochschule für Musik Karlsruhe die Premiere von Giuseppe Verdis „Falstaff“ im Konzerthaus Karlsruhe. Die Studierenden - Maximilian Williams, Thomas Simon - des Studiengangs "Musikjournalismus für Rundfunk und Multimedia" sowie Markus Ketterer (Gast) haben vor und hinter der Bühne interessante Eindrücke gesammelt.

 

Presse  

Auswahl an Pressestimmen:

„…Regisseurin Andrea Raabe stellt die turbulente Handlung (…) vor wechselnder Projektionswand auf ein helles, kaum möbliertes Podium (Bühne Tobias Dinslage), auf dem die weiß gekleideten Figuren (Kostüme Julia Schnittger) in wirkungsvollen Arrangements das Augen- und Ohrenmerk des Publikums nachhaltig immer wieder auf das musikalische Geschehen lenken. Das Orchester der Hochschule wird unter der Leitung von Alicja Mounk der kompositorischen Finessen der Partitur glänzend gerecht, koloriert die fein gesponnenen Klangflächen und formuliert die schmachtenden Linien der Belcanto-Momente ebenso plastisch aus wie die derben Passagen einer prallen Komik von pompöser Sinnlichkeit. (…) Insbesondere die kleineren Partien kamen dabei zu schöner Geltung – etwa das groteske Dienerpaar Bardolfo und Pistola (Seon-Gyung Hwang und Florian Kontschak), das amüsante Akzente setzte, aber auch die souveräne Mezzosopranistin Felicitas Brunke als köstliche Meg Page und der profilierte Spieltenor Nando Zickgraf als prägnanter Dr. Cajus. (…) In der Titelpartie des dicken Schwerenöters Falstaff hatte der junge Bariton Insu Hwang eine schier unlösbare Aufgabe zu bewältigen. Er portraitierte einen possierlichen Faun, dem es zwar dank Maske an tüchtiger Leibesfülle und verwegener Üppigkeit nicht fehlte, der aber die solchermaßen aufgeplusterte Figur spielerisch und vor allem stimmlich einstweilen nicht recht auszufüllen wusste. (…) Manos-Hadi Kia war mit seinem kultivierten Bariton ein überzeugender Ford, und der kapriziösen Alice gab Simone Hirsch mit warm timbriertem, nicht in allen Lagen ganz ausgeglichenem Sopran eher zurückhaltendes Profil. Alle Mitwirkenden verliehen dem Abend durch engagierte Spielfreude eine animierende Kurzweiligkeit auf bemerkenswertem Niveau“
(BNN, 10. November 2011)

„…Diese zündende Komödie ist ein dankbarer Stoff für eine Opernproduktion des Instituts für MusikTheater. Regisseurin Andrea Raabe erzeugt diese lebendigen Bilder vor allem mit einem dynamischen und gewitzten Spiel. Die Kulisse (Bühne, Licht, Video: Thomas Dinslage) konzentriert sich aufs Wesentliche (…) Grandios besetzt ist die Titelpartie mit Insu Hwang: Der Bariton des Koreaners, der das Finale des diesjährigen "Concours Reine Elisabeth" in Brüssel erreichte, zeigt nicht nur eine beeindruckend kraftvolle Tiefe, sondern seine Falstaff-Figur wirkt auch geradezu wie der Inbegriff eines nach außen Furcht einflößenden, buchstäblich dick auftragenden Selbstdarstellers. Als listige Damen Ford, Page und Quickly ergänzen sich - selbstbewusst und überzeugend - Simone Hirsch, Felicitas Brunke und Rebecca Susanne Raffell. (…) Komödiantisches Talent beweisen Seon-Gyung Hwang und Florian Kontschak als Diener-Gespann Bardolfo und Pistola; durchweg überzeugend auch Manos-Hadi Kia als betrogener Ford, Nando Zickgraf als spießbürgerlicher Dr. Cajus, daneben Kai Kluge als Wirt und schließlich die kleine Annaluna Raabe als Page. Ein adrettes Liebespärchen geben Nannetta (Lydia Juliana Leitner) und Fenton (Andrey Nevyantsev) ab. Stimmlich ist vor allem Andrey Nevyantsev hervorzuheben: Herrlich weich und mit strömender Lyrik entfaltet sich sein Tenor; ein großes Kompliment gebührt auch Lydia Juliana Leitner für ihr "Feenlied" (…) Ein echter Hörgenuss ist auch das Orchester der Musikhochschule unter der Leitung von Alicja Mounk…“
(Pamina-Magazin, 10. November 2011)

 


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