Chronik

2013

Le nozze die Figaro
 

Le Nozze die Figaro

Le nozze die Figaro

Le nozze die Figaro

Impressionen von der Aufführung, mehr...

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

Opera buffa in vier Akten von Wolfgang Amadeus Mozart
Dichtung von Lorenzo Da Ponte
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Premiere A: Donnerstag, 28.11.2013, 19.30 Uhr
Premiere B: Samstag, 30.11.2013, 1.30 Uhr
Weitere Aufführungen:
3., 5., 7., 10. Dezember, 19.00 Uhr

Eigentlich könnte alles so einfach sein, wenn sich zwei Menschen gefunden haben und ihre Liebe nun feierlich mit ihrer Hochzeit besiegeln wollen. Eigentlich… denn im Hause des Grafen Almaviva stößt dieser von Figaro und seiner Braut Susanna – ihres Zeichens Kammerdiener des Grafen und Kammerzofe der Gräfin – geäußerte Wunsch nicht bei allen Beteiligten auf Zustimmung und Freude und schon gar nicht beim Hausherrn selbst. Wird ihm doch damit sein neuestes Objekt der Begierde vor der Nase weggeschnappt. Und so geraten die Hochzeitsvorbereitungen zu einem turbulenten Tag voller Irrungen und Wirrungen, Maskeraden und kleiner Intrigen, bei denen doch stets jede Partei darauf bedacht sein muss, die höfische Etikette und – nicht zu letzt – ihr Gesicht zu wahren.

1784 wurde die französische Komödie La Folle journée ou Le Mariage de Figaro von Pierre Augustin Caron de Beaumarchais zum ersten Mal öffentlich in Paris aufgeführt und erfuhr sogleich weit über die Landesgrenzen hinaus große Aufmerksamkeit bis hin zur Zensur obgleich des „anstößigen“ Inhalts. So kam es, dass auch das bereits künstlerisch bewährte Duo Mozart / Da Ponte sich der komplizierten und rasanten Handlung annahm und mit Le nozze di Figaro eine vielschichtige Oper schuf, die nach ihrer Uraufführung 1786 im Wiener Burgtheater allmählich zu einem Klassiker des Musiktheaters avancierte.

Solisten des Instituts für MusikTheater (IMT)
Orchester der Hochschule für Musik Karlsruhe
Musikalische Leitung Alicja Mounk
Inszenierung Andrea Raabe
Bühne Tobias Dinslage
Kostüme Julia Schnittger

 

 

Bart abrasieren, Perücke aufsetzen und Kostüm anziehen. Das alles sind Dinge, die Sängerinnen und Sänger helfen zu ihrer Rolle zu finden. Letztendlich gehört aber noch viel mehr dazu, als nur die Äußerlichkeiten. Corinna Blaich und Bettina Brecke, Studentinnen des MA-Studiengangs „Musikjournalismus für Rundfunk und Multimedia" begleiten den Bariton Lucian Eller und Figaro auf ihrem gemeinsamen Weg.

 

Badische Neueste Nachrichten: (30.11.2013)

„So erfrischend wie ein grüner Apfel“ „Selten erlebt man ein derart spielfreudiges und erfrischendes Sängerensemble, das auch noch spontan genug ist, kleine Pannen im Bühnenbild bei der Première spontan in spielerischen Spaß umzuleiten. (…) Womit sogleich die erste von insgesamt 16 vergnüglich aufspielenden Personen zu nennen wäre: Die türkische Altistin Dilara Bastar geht in dieser Hosenrolle, die sie übrigens auch in einigen Terminen der am Staatstheater laufenden Produktion gibt, ganz köstlich auf. Mit einem äußerst gutturalen Timbre bleibt ihre Stimme noch lange im Ohr. Hingebungsvoll trollt sie sich als Cherubino in historischen Kostümen durchs Geschehen, das aber im Heute gedreht und vom Regiepult aus angezettelt wird. Hier sitzt Basilio (Kai Kluge), der Drahtzieher so mancher Kupplerei. (…) Von Arie zu Arie verliebt man sich mehr in das beachtliche Sängerensemble mit seinen vielen stimmlichen Spektren. Herzerfrischend klar der bewegliche und weiche Sopran von Constanze Kirsch (Susanna), überzeugend der durchschlagskräftige Bariton Bassbariton von Conrad Schmitz (Figaro). Im lyrischen Bariton von Dennis Sörös (Graf) liegt schöner Schmelz, Simone Hirsch (Gräfin) hat dramatische Kraft und ein schönes Volumen, (…) Die übrigen Sängerinnen und Sänger boten großartige Ergänzungen. (…) Mit derart viel frischem Vitamin C kann man sich in der dunklem Winterzeit diese vergnüglichen drei Stunden gefallen lassen. Nein, man muss es.“

Pressestimmen  

Auszug aus der Kritik der Badischen neuesten Nachrichten vom 30.11.2013:

„So erfrischend wie ein grüner Apfel – Le nozze di Figaro als vergnüglicher Filmdreh: Opernproduktion am Karlsruher Institut für MusikTheater

„Selten erlebt man ein derart spielfreudiges und erfrischendes Sängerensemble.(…)
Womit sogleich die erste von insgesamt 16 vergnüglich aufspielenden Personen zu nennen wäre: Die türkische Altistin Dilara Bastar geht in dieser Hosenrolle, die sie übrigens auch in einigen Terminen der am Staatstheater laufenden Produktion gibt, ganz köstlich auf. Mit einem äußerst gutturalen Timbre bleibt ihre Stimme noch lange im Ohr. Hingebungsvoll trollt sie sich als Cherubino in historischen Kostümen durchs Geschehen, das aber im Heute gedreht und vom Regiepult aus angezettelt wird. Hier sitzt Basilio (Kai Kluge), der Drahtzieher so mancher Kuppelei.(…) Von Arie zu Arie verliebt man sich mehr in das beachtliche Sängerensemble mit seinen vielen stimmlichen Spektren. Herzerfrischend klar der bewegliche und weiche Sopran von Constanze Kirsch (Susanna), überzeugend der durchschlagskräftige Bassbariton von Conrad Schmitz (Figaro). Im lyrischen Bariton von Dennis Sörös (Graf) liegt schöner Schmelz. Simone Hirsch (Gräfin) hat dramatische Kraft und ein schönes Volumen, wenn auch eine leicht belegte Stimme. Die übrigen Sängerinnen und Sänger boten großartige Ergänzungen.“

 

 

 

 

 

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