Der Studiengang MusikTheaterRegie

Entree: Chancen des Musiktheaters

 

MusikTheaterRegie

 

Musiktheater verwirklicht sich in einem kulturellen, politischen, gesellschaftlichen und sozialen Kräftefeld. Es ist die einzige Kunstform, die umfassend auf dieses Kräftefeld reagieren kann:

  1. Es ist eine multimediale Kunstform.
  2. Es ist eine integrale Kunstform.
  3. Es ist eine Kunstform maximierter ästhetischer und gesellschaftlicher Erfahrung.

Vor diesem Hintergrund haben sich Regie und Bühnendarstellung etabliert und eine Fülle ästhetischer Sprachen entwickelt.

Damit Musiktheater im 21. Jahrhundert seine Chancen wahrnehmen kann, ist eine Ausbildung mit innovativem Zuschnitt erforderlich. Es geht darum, angehende Regisseure auf der Basis eines breiten Kultur- und Theaterverständnisses zu sich selbst zu führen. Hierzu gehört neben Handwerk, ein Umgang mit der Vielfalt kultureller Werte, das vertiefte Verständnis von ästhetischen Zusammenhängen und die Offenheit für neue Theater-Formate.

 

 
'Alle Studierende Master und Bachelor MusikTheaterRegie'
'Alle Studierende Master und Bachelor MusikTheaterRegie'
'Alle Studierende Master und Bachelor MusikTheaterRegie'
 

 

WARUM KARLSRUHE?
Das Profil des Regie-Studiums an der Hochschule für Musik

 

1) Von Meistern lernen: Der Kern des Lehrangebots

International arrivierte Meisterregisseure wie Tatjana Gürbaca, Peter Konwitschny oder Christof Loy vermitteln nicht nur das Handwerk ihres Faches, sondern diskutieren mit den Studierenden ihre Konzepte, entwickeln gemeinsam mit ihnen Visionen und neue Formate, legen die inneren und äußeren Dimensionen der Regiearbeit offen. Diese regelmäßig stattfindenden Kurse bilden den einzigartigen Kern des Lehrangebots.

 

   

Ein Film von den Jakob Bauer, Helene Conrad, Vanessa Stojanovic und
Patrick Schütz, Master-Studierende des Studiengangs „Musikjournalismus
für Rundfunk und Multimedia“. (06/2015)

 

2) Individueller Zuschnitt: Die persönliche Note des Studiums

Ob Einsteiger (Bachelor), Quereinsteiger oder auf der Suche nach dem letzten Schliff (Master): Das Studium der MusikTheaterRegie in Karlsruhe wird individuell auf die Studierenden und ihr persönliches Profil zugeschnitten. Die sorgfältig aufeinander abgestimmten, inhaltlich breit gefächerten Module bieten dazu vielfältige Möglichkeiten.

 

3) Mehr als der Guckkasten: Räume für Entdeckungen

Das IMT im Marstallgebäude auf dem neu entstandenen CampusOne bietet mit seinen Räumlichkeiten hervorragende Bedingungen für Unterricht und Probenarbeit. Zusätzlich verfügt das IMT mit dem „Wolfgang-Rihm-Forum“ über einen Multimedia- und Bühnenkomplex, der Studierenden einzigartige Möglichkeiten bietet: Das 2013 eröffnete MUT ist sowohl als traditionelle „Guckkastenbühne“ als auch als Experimentierraum für Lehre, Probe und öffentliche Darbietung vielfältig nutzbar: eine Salle Modulable, die bis zu 500 Besuchern Platz bietet.

=>> Impressionen vom Marstall, mehr...
=>> Impressionen vom Wolfgang-Rihm-Forum, mehr...

 

4) Jenseits von Hierarchisierung: Ganzheitlicher Ansatz

Ein besonderes Anliegen der am IMT angesiedelten Studiengänge: Stimme, Körper und Szene werden wechselseitig aufeinander bezogen – jenseits aller Hierarchisierungen. Das bedeutet einen forschungsbetonten Ansatz: Es geht nicht nur um Handwerkszeug, mit dem man dem Opernrepertoire gerecht wird. Vielmehr gilt es, das spezifische Entwicklungspotential für innovative Theaterformen und -projekte auszureizen – über die tradierten Parameter von Inszenierung (als Bebilderung einer vorgegebenen Geschichte) hinaus. Angehende RegisseurInnen erkunden neue und neueste Kommunikationswege und methodische Ansätze: geistig, künstlerisch und bühnentechnisch.

 

5) Theorie und Praxis: Lernlandschaften

Als einzige Musikhochschule in Deutschland hat Karlsruhe eine Professur eingerichtet, die Theorie und Künstlerische Praxis des Musiktheaters aufeinander bezieht. So entsteht nicht nur methodische Vielfalt der Ausbildung, sondern auch ein Kunstverstehen im weiten ästhetischen und gesellschaftlichen Kontext. Die Initiative geht davon aus, dass sich ästhetische Qualität und intellektuelle Substanz gegenseitig bedingen. Beides bildet sich parallel aus, beides muss ertastet und gefestigt werden. In diesem Sinn werden Forschungsperspektiven eröffnet, die ältere Segmentierungen (wie Dramaturgie und Interpretationsforschung) in sich aufgenommen haben und weiterentwickeln. Eine Verknüpfung von Theorie und Praxis im Sinne von Lernlandschaften.

 

6) Stilistische Vielfalt: Projektarbeit

Von jungen RegisseurInnen werden künstlerische Flexibilität, ästhetische Offenheit, große Repertoirekenntnisse, stilistisches Knowhow und arbeitstechnische Belastbarkeit erwartet. Wie das zusammengeht, können sie in der Projektarbeit erkunden, die im Lehrangebot eine wichtige Rolle spielt. Die Projekte werden mit den Studierenden entwickelt und sind individuell auf sie zugeschnitten. In jedem Semester werden die Ergebnisse öffentlich vorgestellt. Ein Ziel dabei ist stilistische Vielfalt von Monteverdi bis zur Gegenwart, Kinder- und Jugendtheater eingeschlossen.

 

7) Vernetzung: Neue Medien und mehr

Das IMT ist national und international mit verschiedenen Kulturinstitutionen und Opernhäusern vernetzt. Karlsruhe als Kultur-Standort mit dem Zentrum für Kunst und Medientechnologie (ZKM) und die Hochschule für Gestaltung (HfG) als Kooperationspartner bietet einzigartige Perspektiven, um neue Formen des Musiktheaters zu erproben und zu erforschen. Hinzu kommen In-House-Kooperationen:

Die Kooperationsmöglichkeiten im eigenen Haus fließen unmittelbar in die Gestaltung der Studiengänge des IMT ein. So werden zum Beispiel in Zusammenarbeit mit dem IMWI und dem Ensemble für Neue Musik Musiktheaterformen entwickelt, bei denen neben Sängern auch Rolle und Wirkung von Instrumentalisten auf der Bühne beleuchtet wird. Die Auseinandersetzung mit Bild- und Klangästhetik im Bereich Musikinformatik und Computerstudio eröffnet dem Lern- und Reifungsprozess der IMT-Studierenden eigene Möglichkeiten: durch die Integration digitaler Medien.

Externe Kooperationen bestehen mit Opernhäusern, Festivals, Akademien und Wettbewerben

 

8) Aus der Fülle: Ausbildung inmitten einer Theaterregion

Karlsruhe verfügt nicht nur über ein renommiertes Staatstheater, mit dem eine enge Zusammenarbeit besteht. Die Stadt liegt inmitten einer Theaterregion von einzigartigen Vielfalt: Basel, Darmstadt, Frankfurt, Freiburg, Heidelberg, Kaiserslautern, Mainz, Mannheim, Pforzheim, Strassburg, Stuttgart und Wiesbaden verfügen über jeweils eigene Opernhäuser. Der Gedankenaustausch zwischen dort aktiven Theatermachern und Studierenden aus Karlsruhe findet in verschiedenen Veranstaltungsformaten statt. Die Fülle der Aufführungen, die zur Diskussion stehen, übertrifft jede Metropole.

 

 

 

 

Bachelor- und Master-Studiengang

Bewerbungsschluss

15. Juni 2017

Kontakt
Hochschule für Musik Karlsruhe
Institut für MusikTheater
Am Schloss Gottesaue 7
D – 76131 Karlsruhe

Ansprechpartner:
Prof. Andrea Raabe
Tel.: 0721 - 6629-400
E-Mail


Prof. Dr. Stephan Mösch
Tel.: 0721 - 6629-400
E-Mail

Hinweise zum Studium

BA-Studiengang
=> Bewerbung BA
=> Modulbeschreibungen
=> Studienverlaufsplan

MA-Studiengang
=> Bewerbung MA
=> Modulbeschreibungen
=> Studienverlaufsplan

=> Bewerbungsschluss

Den Flyer über den Studiengang MusikTheaterRegie finden Sie hier...

Home | Impressum | © HfM Karlsruhe | zuletzt geändert am: 11.10.2017
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