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Syrthos J. Dreher

Syrthos Dreher

 

 

 

Dipl.-Journalist, Autor, Regisseur, Redakteur

Mein Herz schlägt für die Musik, seit ich denken kann, und fühlen: die Mama war Klavierlehrerin, und die Eltern sind sich beim Vierhändig-Spielen nähergekommen. Meine persönliche und mediale Biographie war immer mit dem Thema Musik verbunden. Klassische und Neue Musik, Elektromusik und Jazz, worüber ich auch viele Filme gemacht habe.

Meine Arbeit beim SWR-Fernsehen: Redaktion für den ARD-Tigerenten Club (TEC), Sondersendungen und Jahresaktionen, und Filmemachen. Außerdem gebe ich als Gastdozent Filmseminare im Audiovisuellen Ausbildungs-Zentrum der PH Heidelberg.

Die Sendungsredaktion im TEC für das halbstündige Magazin und die einstündige Show umfaßt die Themenrecherche, von der Astronomie bis zur Zirkusgala; Recherche der Studiogäste; Planen und Erstellen der Zuspiele, Teaser und Reportagen; Ablauf-Planung der Sendung; Drehbuch- und szenische Entwürfe; Abnahme der Zuspiele; Besprechung mit allen Gewerken wie Regie, Produktion, Kamera, Licht, Ausstattung, Maske, Kostüm, Bühne, Requisite; Leitung der Sendung im Studio, mit Spieleteams und 100 Publikumskindern; „Fahren“ der Aufzeichnung im Ü-Wagen, Schnittbestimmung und Endabnahme der Sendungen. Der TEC gehört zu den „Marken“ im Deutschen Fernsehen und wurde mehrfach ausgezeichnet, 2006 z.B. mit dem Bayerischen Fernsehpreis für die beste redaktionelle Gesamtleistung. Die „Sondersendungen“, das waren die großen Live-Shows, etwa mit André Hellers Zirkus „Afrika!Afrika!“, und „Jahresaktionen“ z.B. der große Filmwettbewerb für Kinder „Augen auf – Kamera läuft!“, von der EU als „Best Practice Project“ ausgezeichnet.

Als Filmemacher habe ich zuletzt eine 14-teilige Serie über New York erstellt, eine sogenannte „Entdeckungsreise“, mit ungewöhnlichen Aspekten der Metropole, nach eigenen Drehbüchern. Außerdem Features und Dokumentationen vor allem zu Musik, Kultur und Wirtschaftsthemen. Dazu gehört auch Drehbuch, Regie und Redaktion bei der 13-teiligen Doku-Drama-Serie „Schön war die Zeit“ über Schlager und Zeitgeist des 20. Jahrhunderts. Vorher war ich einige Jahre als freier Film-Produzent mit eigener Firma erfolgreich tätig und konnte Features und Dokumentationen für SDR, SWF, ARD und Arte machen.

Das Handwerk habe ich in den Landesprogrammen und den Kultur-Redaktionen im Fernsehen und im Radio gelernt, sowie als freier (Musik-)Autor für Zeitschriften wie Lui, Elle, Neue Musikzeitung, Focus geschrieben. Ausgebildet bin ich nach Abschluß der Waldorfschule Stuttgart-Uhlandshöhe als Diplom-Journalist, an der Deutschen Journalistenschule in München und Studium an der Ludwig-Maximilians-Universität (Kommunikationswissenschaft, Politologie, Soziologie, Musikwissenschaft). Die Diplom-Arbeit war übrigens die erste in der Republik zum Thema „Musikjournalismus“. Daß das Erarbeitete heute wieder einfließt in den Studiengang „Musikjournalismus / Musikfilm“ hier in Karlsruhe, freut mich ganz besonders.

 

Filmauswahl:

"DIE UNERBITTLICHE KUNST". Meisterkurs Lied bei der Kammersängerin Elisabeth Schwarzkopf. Dokumentation, 90 Min., Eigenproduktion, 1988. Dritte Programme, 1 Plus, SRG/DRS, Premiere Musica, Bildplatte Japan. Im Internet: www.onlinefilm.org

"DONAUESCHINGER MUSIKTAGE". Dokumentationen 45 – 60 Min. 1990,  1992,  1993,  1994, im Auftrag des SWF, und 2002 für den SWR.

"DAS FESTIVAL ZWISCHEN JEANS UND NERZ". Der Film zum 60. Geburtstag der Ludwigsburger Schloßfestspiele. 60 Min., im Auftrag des SWF.

"GELD ESSEN FILME AUF - ODER WIE FUNKTIONIERT DIE INTERNATIONALE FILMWIRTSCHAFT". Wirtschaftsreportage, zusammen mit Thomas Weber. 55/45 Min. Im Auftrag von ARTE und SDR.

„RUSSISCHER MUSIKZAUBER“ – das Bodensee-Festival, 45 Min, im Auftrag des SWF.

"MUSIKALISCHE WUNDERKINDER", 60 Min., für ARTE und ARD/SWF. Nominiert für "Classique en image", Louvre/Paris.

"SCHÖN WAR DIE ZEIT", 13-teilige Doku-Drama-Serie je 30 Min. über Schlager und Zeitgeschichte. Autor, Regie, Redaktion. SDR. Nominiert für den Grimme-Preis.

"DER WOHLTEMPERIERTE COMPUTER", 60 Min., über Computermusik und Forschung international, für ARTE und SWR.

„ENTDECKUNGSREISE NEW YORK“, 14 Teile, je 5 Min., ARD-Tigerenten Club, Langfassung 30 Min. ARD, HD-TV.

In Vorbereitung:
„DAS MICHELANGELI-PROJEKT – AUF DER SUCHE NACH DEM ABSOLUTEN“. Kino-Dokumentation, 90 Min.


 


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