Geschichte des IMWI

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Modularer Synthesizer der Firma Doepfer

Die Geschichte des Instituts für Musikinformatik und Musikwissenschaft (IMWI)

Seit 1966 gab es an der Technischen Hochschule Fridericiana (ab 1967: Universität Karlsruhe) ein Institut für Musikwissenschaft, das 1973 Teil der neugeschaffenen Fakultät für Geistes- und Sozialwissenschaften wurde. Dieses Institut gehörte verwaltungstechnisch zwar zur Universität, hatte seinen Sitz aber in Räumen der 1971 verstaatlichten Hochschule für Musik. Im Vorfeld des Zusammenschlusses der Universität Karlsruhe und des Forschungszentrums Karlsruhe zum Karlsruher Institut für Technologie (KIT) wurde über eine Neukonzeption des Fächerangebots diskutiert und 2004 die Schließung des Instituts für Musikwissenschaft beschlossen. Um das Fach Musikwissenschaft in Karlsruhe zu erhalten, wurde an der Hochschule für Musik ein neues Institut eingerichtet. Bereits 1991 war dort in der Gründungsphase des Zentrums für Kunst und Medientechnologie (ZKM) und der Staatlichen Hochschule für Gestaltung Karlsruhe (HfG) ein ComputerStudio gegründet und 1993 die deutschlandweit erste Professur für Musikinformatik geschaffen worden, um im akademischen Umfeld musikalische Praxis mit aktuellen Medientechnologien zu verbinden. Auf Initiative des Musikwissenschaftlers Siegfried Schmalzriedt und des Musikinformatikers Thomas A. Troge entstand das Institut für Musikwissenschaft und Musikinformatik, das 2005 seine Arbeit aufnahm. Der Bereich Musikinformatik der Hochschule für Musik Karlsruhe wurde 2008 im Rahmen des Wettbewerbs „Deutschland – Land der Ideen“ als ein „Ausgewählter Ort“ ausgezeichnet. Im Zusammenhang mit der Gründung des Landeszentrums für Musikjournalismus und Musikinformatik an der Hochschule für Musik Karlsruhe erfolgte 2018 die Umbenennung zum Institut für Musikinformatik und Musikwissenschaft.