Berenike Keppler-Rau

Lehrbeauftragte*r
Sprecherziehung
Fachgruppe 4: MusikTheater
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Berenike Keppler-Rau

Berenike Keppler-Rau wurde in Stuttgart geboren und absolvierte dort ihr Abitur an der Freien Waldorfschule Engelberg. Nach dem Abschluss ihres Studiums zur Diplom-Sprecherin/Sprecherzieherin an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart bei Prof. Uta Kutter unterrichtete sie 1986 bis 1992 an der Theaterakademie Spielstatt Ulm Artikulation, Bühnenhochlautung, Sprechstimmbildung, Textgestaltung und Textvortrag. In Thüringen übernahm sie 1998 eine logopädische Tätigkeit an der Geriatrischen Fachklinik Georgenhaus Meiningen zur Therapie von Sprech -, Sprach-, Schluck-, und Stimmstörungen.

Seit 2003 unterrichtet Berenike Keppler-Rau Sprecherziehung an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart für Studierende der Bereiche Schulmusik, Kirchenmusik, Gesang und Elementare Musikpädagogik. Außerdem übernahm sie 2008 einen Lehrauftrag an der Theologischen Hochschule Reutlingen, wo sie bis heute angehende TheologInnen stimmlich und rhetorisch auf ihren Beruf vorbereitet.

Beim Landesprojekt „Singen-Bewegen-Sprechen“ war sie zunächst als Dozentin für Sprechen engagiert. Dies inspirierte sie 2011 zu einer zweijährigen berufsbegleitenden Fortbildung an der „Internationalen Musikschulakademie Schloss Kapfenburg“. Im Anschluss daran unterrichtete sie 7 Jahre lang Musikimpulse und musikalische Früherziehung an Kindergärten und Musikschulen mit Vorschulkindern. Durch den Lockdown der Corona-Pandemie fand diese Tätigkeit ein jähes Ende.

Seit Herbst 2020 ist sie Lehrbeauftragte für Sprecherziehung am Institut für Musiktheater an der Staatlichen Hochschule für Musik in Karlsruhe und schult Aussprache, Sprechstimme und -ausdruck ihrer StudentInnen. Seit September 2022 ist sie zudem Vertretungslehrerin für Sprachförderung am Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentrum (SBBZ)- Sprache in ihrem Wohnort Waiblingen.

Sie trat im Laufe ihres Berufslebens bei zahlreichen Lesungen und Rezitationen auf – sowohl solistisch als auch mit Musikern, KollegInnen und mit der Literaturgruppe „Handvollreim“.