Momo Kodama

Professor*in
Klavier
Fachgruppe 5: Tasteninstrumente, Gitarre, Harfe
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Die Pianistin Momo Kodama

Gepriesen für ihre „tadellose Technik und ihr Gespür für kristalline Klänge“ (American Record Guide), „ihre natürliche Leichtigkeit und ihr feines Gespür für Dramatik“ (BBC Music Magazine), „ihren köstlich perlenden Anschlag“ (Classical-Music) und „ihr knackiges, pointiertes und sinnliches Spiel“ (San Francisco Chronicle) hat Momo Kodama eine beeindruckende Karriere mit Auftritten mit weltberühmten Orchestern wie den Berliner Philharmonikern aufgebaut. Sie musizierte auch mit dem Boston Symphony Orchestra, dem Bayerischen Staatsorchester, dem NHK Symphony Orchestra, dem NDR Elbphilharmonie Orchester, dem Orchestre National de France, dem Orchestre Philharmonique de Radio France, dem Orchestre Philharmonique de Monte-Carlo, dem Orchestre de Chambre de Paris und dem Royal Liverpool Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Seiji Ozawa, Eliahu Inbal, Charles Dutoit, Kent Nagano, Roger Norrington, Lawrence Foster und André Previn. Sie trat im Wiener Musikverein, in der Berliner Philharmonie, im Berliner Konzerthaus, in der Suntory Hall Tokyo, in der Philharmonie de Paris, im Théâtre des Champs-Elysées in Paris, im Muziekgebouw aan 't IJ in Amsterdam und in der Wigmore Hall in London auf. Sie ist regelmäßig zu Gast bei Festivals, darunter Marlboro, Verbier, La Roque d'Anthéron, das Festival Chopin, das Festival d'Automne, das Festival Saint-Denis, das Enesco Festival, das Tivoli Festival, der Settembre Musica, das Schleswig-Holstein Musikfestival, Miyazaki und Matsumoto (Seiji Ozawa).
Momo Kodama genießt es, Kammermusik mit Partnern wie Christian Tetzlaff, Renaud Capuçon, Augustin Dumay, Gautier Capuçon, Steven Isserlis und Jörg Widmann aufzuführen. Außerdem hat sie ein Programm zum 100. Todestag von Claude Debussy mit dem Schauspieler Pascal Rénéric und dem Bariton Josep-Ramon Olivé in La Bellevilloise in Paris konzipiert und aufgeführt, das in Frankreich und China wiederholt wurde. Ihr Repertoire reicht von der Klassik und Romantik bis zu zeitgenössischen Werken. Komponisten wie Toshio Hosokawa, Jörg Widmann und Christian Mason haben speziell für sie geschrieben. Momo Kodama gilt als herausragende Interpretin des Werks von Olivier Messiaen (unter anderem die Turangalîla-Symphonie, die Vingt Regards sur l'enfant-Jésus, der Catalogue d'Oiseaux) und hat 2006 dessen Fantaisie für Violine und Klavier mit Isabelle Faust uraufgeführt.
Ihre jüngste Aufnahme für ECM, die im Frühjahr 2021 erschien, enthält Konzerte von Wolfgang Amadeus Mozart und Toshio Hosokawa mit dem Mito Chamber Orchestra unter der Leitung von Seiji Ozawa. Davor erschienen ihre CDs "La vallée des cloches" und "Point and Line – Hosokawa/Debussy Etudes" ebenfalls bei ECM, die hervorragende Kritiken von der New York Times, dem BBC Music Magazine (Aufnahme des Monats) und von Classica ("Choc") erhielten. Darüber hinaus hat Momo Kodama zusammen mit ihrer Schwester Mari zwei CDs für Pentatone mit Werken von Tschaikowski und Martinů sowie vier CDs für Triton mit Werken von Chopin, Debussy und Messiaen aufgenommen.
Momo Kodama wurde in Osaka (Japan) geboren und verbrachte ihre ersten Jahre in Europa: Sie wurde an einer deutschen Schule ausgebildet und besuchte das Conservatoire National Supérieur de Musique de Paris. Sie setzte ihre Studien bei Murray Perahia, András Schiff, Vera Gornostaeva und Tatiana Nikolayeva fort. 1991 wurde sie die jüngste Preisträgerin des Internationalen Musikwettbewerbs der ARD in München.
Momo Kodama lebt in Karlsruhe und in Paris. In ihrer Freizeit kocht sie gerne, vor allem für und mit Freunden und Familie.